Ein gewaltiger Sonnensturm ist auf die Erde zugerast. Er sollte nach Berechnungen der US-Wetterbehörde NOAA am Dienstagmittag (MEZ) auf die Erdatmosphäre treffen, nach Einschätzung anderer Experten bereits früher. Der Sonnensturm hat nach Angaben der NOAA die Stärke S3 auf einer fünfteiligen Skala, er sei der gewaltigste seit 2005.
Bei Stärke S3 können jedoch Passagiere und Crew von sehr hoch fliegenden Flugzeugen eventuell einem erhöhten Strahlenrisiko ausgesetzt sein.
Quelle: RP-Online
Auf der Suche nach Leben auf fernen Planeten hat das Weltraumteleskop “Kepler” seinen ersten erdähnlichen Himmelskörper außerhalb unseres Sonnensystems bestätigt. Der Planet Kepler 22b umkreise in einer Entfernung von 600 Lichtjahren einen sonnenähnlichen Stern. Das erklärte die US-Raumfahrtbehörde NASA am Montag. Der Planet liegt in einer bewohnbaren Zone, die Forscher können aber nicht sagen, ob dort tatsächlich Leben existiert.
Quelle: RP-Online
Der kosmische Brocken ist etwa so groß wie ein Flugzeugträger, und er wird nur knapp an der Erde vorbeischrammen: Der Asteroid mit der Bezeichnung 2005 YU55 ist im Anflug – am nächsten Dienstag wird der 400-Meter-Brocken unseren Planeten nach Nasa-Berechnungen im Abstand von nur gut 324.000 Kilometern passieren.
Das ist weniger als die Distanz zwischen Erde und Mond und nach astronomischen Maßstäben ein Streifschuss. Zuletzt ist 1976 ein Asteroid dieser Größe der Erde so nahe gekommen.
Quelle: RP-Online

Die Sonne in Echtzeit - Nasa/SDO
Der National Weather Service gab bekannt, dass am 07.06.2011 eine starke geomagnetische Sturm-Aktivität der Sonne aufgetreten ist. Die Flugbahn des CME soll die Erde streifen. Der Sonnensturm soll nach Prognosen zu geomagnetischen Stürmen führen, die zwischen 24 und 48 Stunden dauern konnen. Es handelt sich um den heftigsten Sonnensturm seit 2006.
Dieser ungewöhnlich heftige Sonnensturm könnte Satelliten ausfallen lassen, elektrische Geräte zerstören sowie den GPS-Empfang und die Stromversorgung stören. Eventuell werden spektakulären Polarlichtern am Mittwoch und Donnerstag zu beobachten sein.
Ein Koronaler Massenauswurf (KMA), englisch Coronal Mass Ejection (CME), ist eine Sonneneruption, bei der Plasma ausgestoßen wird.
Quelle: NOAA, SWPC, Wikipedia
Ein deutscher Forschungssatellit droht im Herbst auf die Erde zu stürzen. Das 2,2 Tonnen schwere Gerät “Rosat” befinde sich derzeit rund 500 Kilometer von der Erde entfernt und werde zwischen Oktober und Dezember in die Erdatmosphäre eintreten, sagte die Sprecherin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Sabine Göge.
Dabei werde er “im besten und günstigsten Falle” komplett verglühen. Im ungünstigsten Falle könnten jedoch Teile des Satelliten auf die Erde fallen.
Quelle: RP-Online
Wenn der Rotfuchs auf der Jagd ist, springt er nicht einfach so auf seine Beute zu. Er richtet sich unbewusst am Magnetfeld der Erde aus. Zu diesem überraschenden Schluss kommen Zoologen der Universität Duisburg-Essen und der Prager Agraruniversität, die über 80 Füchse bei fast 600 Jagdsprüngen beobachtet haben. Die Ergebnisse der Arbeit von Dr. Sabine Begall, Prof. Dr. Hynek Burda, Prof. Dr. Jaroslav Cerveny und Kollegen werden am 12. Januar in der renommierten Fachzeitschrift Biology Letters publiziert.
Der Rotfuchs zählt zu den bekanntesten heimischen Säugetieren, obwohl ihn bisher nur wenige Menschen in freier Wildbahn gesehen haben. Noch seltener lässt er sich beim Jagen von Nagetieren beobachten. Der Fuchs schleicht sich an und springt hoch, so dass er beispielsweise eine Wühlmaus… Weiterlesen