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Erdachse

Erdrotation: Messung von Schwankungen der Erdachse

Einem Forscherteam der TU München haben mit Labormessungen die Schwankungen der Erdachse bestimmen können. Dazu haben Sie in einem Untergrundlabor den weltweit stabilsten Ringlaser konstruiert, an dessen Verhalten sie Veränderungen der Erdrotation ablesen können.

Bislang können Wissenschaftler auf die Wanderungen der Polachse nur indirekt über die Richtung zu Fixpunkten im All schließen. Die Lage der Achse und die Drehgeschwindigkeit zu messen, ist Voraussetzung für die exakte Bestimmung einzelner Punkte auf der Erde, etwa für moderne Navigationssysteme. Die American Physical Society hat die Arbeit als Exceptional Research Spotlight eingestuft.

Die Erde schlingert. Wie bei einem Brummkreisel, den man antippt, schwankt die Lage ihrer Rotationsachse im Raum, weil die Gravitation von Sonne und Mond auf sie wirkt. Gleichzeitig ändert sich auch die… Weiterlesen

Das Erdbeben in Chile kann die Erd-Tage verkürzt haben

Am 27.02.2010 um UTC 06:34 war ein sehr starkes Erdbeben der Stärke 8,8 in Chile aufgetreten. Die Bebentiefe wurde mit 35 km angegeben. Das Epizentrum lag ca. 100 km von Chillan (Chile), 100 km von Talca (Chile) und 320 km von Santiago (Chile) entfernt.

Wie der Wissenschaftler Richard Gross berechnet hat, soll sich als Folge dieses Erdbebens die Erdrotation geändert haben. Mit einem komplexen Modell kamen er und andere Wissenschaftler mit einer vorläufigen Berechnung darauf, dass das Beben die Länge eines Tag der Erde um etwa 1,26 Mikrosekunden verkürzt haben soll.

Zudem hat Richard Gross berechnet, dass das Beben die Figurenachse der Erde um 2,7 Millibogensekunden (ca. 8 cm) verlagert haben soll. Die Figurenachse der Erde ist nicht dasselbe wie… Weiterlesen

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