Ab heute Abend 20:00 Uhr wird auch die Südstrecke des Dortmund-Ems-Kanals vom Abzweig Mittellandkanal bis Datteln gesperrt sein, so teilt dies das Wasser- und Schifffahrtsamt West mit.
Im westdeutschen Kanalgebiet ist durchgehende Schifffahrt nur noch vom Rhein über den Rhein-Herne-Kanal und weiter auf dem Dortmund-Ems-Kanal bis zum Hafen Dortmund bzw. weiter auf dem Datteln-Hamm-Kanal bis zum Hafen Hamm und auf der Oststrecke des Wesel-Datteln-Kanals möglich.
In den Häfen an diesen Kanälen findet weiterhin Umschlag statt. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung arbeitet intensiv daran, die Schifffahrtsanlagen funktionstüchtig zu erhalten, so dass der Schiffsverkehr trotz erheblicher Schwierigkeiten auf den noch freien Wasserstraßenabschnitten möglichst lange aufrecht erhalten bleibt.
Quelle: WSA West
Das für die Schifffahrt auf der Donau zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg sprach mit Rücksicht auf die Sicherheit der Anlagen und den Gefahren für die Schifffahrt am Dienstag ein vollständiges Verbot aus.
Das Eis hat eine Dicke von bis zu 15 cm und Eisschollen sind bis zu 200 Meter lang.
Der Eisbrecher „Seidlstein“ des Schifffahrtsamtes bricht heute noch eine Spur von Straubing donauaufwärts, um zwei Schiffen die sichere Zufahrt zum Hafen Regensburg zu ermöglichen. Ein Ende der Schifffahrtssperre ist derzeit nicht absehbar.
Quelle: WSA Regensburg
Wie das WSA West heute mitteilt, reduziert sich die Befahrbarkeit des westdeutschen Kanalgebiets zunehmend auf den südlichen Bereich.
Auf der Ruhr, dem Rhein-Herne Kanal, auf Teilstrecken des Wesel-Datteln-Kanals, der Südstrecke des Dortmund-Ems-Kanals und der Weststrecke des Datteln-Hamm-Kanals bis Hamm können Schiffe – wenn auch mit Behinderungen – noch fahren.
Zwei Eisbrecher der Wasser- und Schifffahrtsdirektion West sind heute noch auf dem Dortmund-Ems-Kanal im Einsatz. Sie begleiten Schiffe, die vom Norden und vom Mittellandkanal kamen, im Konvoi, bis zur Schleuse Münster und weiter, damit sie ihren Zielhafen oder eine geeignete Liegestelle noch erreichen können. Sobald diese Schiffe die Nordstrecke des Dortmund-Ems-Kanals und den Mittellandkanal passiert haben, wird die Schifffahrt noch im Laufe dieses Tages dort eingestellt.
Die Fahrrinne wird derzeit noch… Weiterlesen
Seit Sonntagmorgen sind die Schleusen Kachlet und Jochenstein gesperrt. Ein durchgehender Schiffsverkehr ist somit auf der Donau
nicht mehr möglich.
Aufgrund des starken Eisandrangs oberhalb Passaus und im Bereich der österreichischen Grenze musste das Wasser- und Schifffahrtsamt
Regensburg bei den Schleusengruppen Kachlet und Jochenstein den Betrieb einstellen.
Eisschollen und streckenweise geschlossene Eisdecke führten bereits seit Donnerstag zu starken Behinderungen auf der Donau. Auf dem
Main-Donau-Kanal wurde in einigen Bereichen die Schifffahrt sogar schon am Freitag eingestellt. Dort wurden die Kapitäne angewiesen,
Liegestellen oder Häfen anzufahren.
Der Eisbrecher „von Grassmann“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Schweinfurt (WSA) hat am Sonntag zwei Schiffe, die an der Schleuse
Ottendorf oberhalb Schweinfurt zu Tal fahren wollten, frei gebrochen. Er hat eine Fahrspur längs an den Schiffen aufgebrochen und ein
folgendes Güterschiff hat dann das Eisgefüge durch die Vorbeifahrt soweit gestört, dass die beiden Schiffe wieder freischwimmen konnten.
Bereits gestern Morgen musste der Eisbrecher des WSA im Schleusenkanal Gerlachshausen zwei eingefrorene Schiffe befreien.
Mannschaft und Eisbrecher waren um 6:00 Uhr von Schweinfurt aus losgefahren. Samstagabend gegen 20:00 Uhr ist ein 145 m langer
Schiffsverband beim Ausfahren aus der Schleuse Gerlachshausen stromaufwärts im Eis stecken geblieben. Ein stromabwärts fahrender
178 m langer Schiffsverband wollte versuchen, ihn in langsamer Vorbeifahrt freizubekommen. Dabei kam… Weiterlesen
Dauerfrost bis -21°C bestimmt das Wetter weiterhin. Auf dem Main-Donau-Kanal breitet sich eine Eisschicht aus. In den höher gelegenen
Kanalstufen ist das Wasser fast vollständig mit Eisschollen bedeckt. Ein Ende der eisigen Temperaturen ist bis mindestens Ende nächster Woche nicht in Sicht.
Eisbrecher im Einsatz
Damit die Schifffahrt ungehindert weiterfahren kann, sind Eisbrecher im Einsatz. Besonders in den oberen Schleuseneinfahrten wird das Eis mit jeder Schleusung angesaugt. Hier fahren die Eisbrecher und schaffen damit eine freie Fahrrinne für die Schifffahrt. Bei den jetzigen Temperaturen friert diese Fahrrinne schnell wieder zu und muss erneut aufgebrochen werden. Das heißt Dauereinsatz für die Eisbrecher der
Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.
Schleusen werden eisfrei gehalten
Besonders beansprucht werden derzeit die 7 Schleusen von Hausen bis… Weiterlesen