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Eier

Rund um das Ei: Die Eierkennzeichnung

Woran erkenne ich, wo mein Frühstücksei herkommt? Das ist eine häufig gestellte Verbraucherfrage beim Eierkauf. Sowohl der auf dem Ei aufgedruckte Erzeugercode als auch die Pflichtangaben auf der Verpackung geben Auskunft über die Herkunft des Produkts. Jedes Ei der Güteklasse A muss einen EU-weit einheitlichen Stempel tragen, der auch als “Erzeugercode” bezeichnet wird. Er kennzeichnet die Art der Legehennenhaltung und die Herkunft des Eies. Der Erzeugercode setzt sich zusammen aus einer Ziffer zwischen 0 und 3, die für die Art der Hennenhaltung steht. Die Ziffer 0 steht für “Ökologische Erzeugung”, die Ziffer 1 für “Freilandhaltung”, die Ziffer 2 für “Bodenhaltung” und die Ziffer 3 für Käfighaltung. “In Deutschland werden seit dem 1. Januar 2010 keine Hennen mehr in konventionellen Käfigen… Weiterlesen

iPhone-Apps erkennen Dioxin – Eier

Die kostenlose Applikation Barcoo ist bereits verfügbar. Eigentlich scannen die Nutzer des Programms den Strichcode auf Verpackungen um die Lebensmittelampel, Testberichte oder Nachhaltigkeitsinformationen abzurufen. Nun hat der Anbieter das Programm entsprechend erweitert. Wer die App auf seinem Mobiltelefon installiert hat, tippt einfach den auf jedem Ei aufgedruckten Erzeugercode ein und erhält Infos zur möglichen Dioxinbelastung.

Quelle: RP-Online

Erneut Dioxingrenzwert bei Eiern überschritten – keine Belastungen in Schweinefleisch

Vom zuständigen Untersuchungsamt wurden heute die Ergebnisse von Eier-Proben eines Legehennenbetriebes im Kreis Minden-Lübbecke vorgelegt. Hier zeigte sich mit dem Wert von 3,65 pg (Pikogramm) pro Gramm Fett eine Überschreitung der Dioxin-Grenzwerte in den Eiern. Der Grenzwert liegt bei 3,0 qp/g Fett und darf nicht überschritten werden. Der Betrieb bleibt gesperrt. Eier wurden vom Tierhalter bereits seit dem 31. Dezember nicht mehr verkauft. Die betroffenen Partien im Handel wurden bereits zurückgeholt.

Verbraucher, die vor dem 31. Dezember möglicherweise belastete Eier des Betriebes gekauft haben, können diese an folgenden Stempelnummern erkennen: 1-DE-0508762 und 2-DE-0508761 (Mindesthaltbarkeitsdatum spätestens bis 28.01.2011).

Auch diese Stempelnummern sind auf der Internetseite des Verbraucherministeriums unter Interner Link www.umwelt.nrw.de veröffentlicht.

Die Sperrung eines landwirtschaftlichen Betriebes mit Schweinemast im Kreis… Weiterlesen

NRW verkündet 10-Punkte-Plan in Dioxin-Skandal

Remmel: „Verbraucherschutz hat Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen“
NRW verkündet 10-Punkte-Plan in Dioxin-Skandal – Bundesratsinitiativen geplant – Kontrollen sollen erhöht werden – Förderung für Bio-Höfe

Das NRW-Verbraucherschutzministerium will mit einem 10-Punkte-Plan auf den jüngsten Dioxin-Skandal reagieren. Ein entsprechendes Vorgehen kündigte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel jetzt in Düsseldorf an. „Der aktuelle Skandal mit Dioxin belasteter Futtermittel hat uns einmal mehr die Schwachstellen der Lebensmittelkette vor Augen geführt. Wir müssen dem Verbraucherschutz Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen Einzelner geben“, sagte Remmel. Mit dem 10-Punkte-Plan soll nun zudem die politische Debatte vorangetrieben werden, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser gegen Schadstoffbelastungen in Lebensmitteln zu schützen. Remmel betonte: „Dioxin hat in Lebensmitteln nichts zu suchen. Deshalb müssen wir alles unternehmen, um diese immer wiederkehrenden Lebensmittelskandale zu bekämpfen… Weiterlesen

Häufig gestellte Fragen zur aktuellen Kontaminationssituation in Futtermitteln und Lebensmitteln

1. Welche Lebensmittel sind betroffen?
Nach aktuellem Kenntnisstand wurden erhöhte Dioxinwerte bei Eiern und im Fleisch von Legehennen nachgewiesen.

2. Gibt es eine Liste, aus der ersichtlich ist, welche Betriebe mit dioxinbelasteteten Futtermitteln beliefert wurden? Wo ist diese ggf. einzusehen?
Die Überwachung von Lebensmitteln und Futtermitteln fällt in die Zuständigkeit der Bundesländer. Die Behörden in den Bundesländern ermitteln derzeit die Vertriebswege und die Warenströme.

3. Kann ich durch die Kennzeichnung auf dem Ei bzw. der Verpackung erkennen, von welchem Hof es stammt?
Gemäß den Verordnungen 1907/90/EWG und 2295/2003/EG in ihrer jeweils gültigen Fassung muss die Verpackung von Hühnereiern folgende Angaben tragen:

  • Güte- und Gewichtsklasse
  • Haltungsform
  • Name, Anschrift und Kennnummer der Packstelle
  • Zahl der verpackten Eier
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), maximal 28 Tage… Weiterlesen

Betrachtung eines Skandals: Dioxin in Futtermitteln

Legehennen

Legehennen

Hühner die im Freiland gehalten werden nehmen Dioxine hauptsächlich durch das Aufpicken von Partikeln im Boden auf. In den Eiern kommen Dioxine wegen ihrer Fettlöslichkeit hauptsächlich im dem zu gut einem Drittel aus Fett bestehendem Eidotter vor. Seit Januar 2005 gilt für Eier EU-weit ein Dioxin-Grenzwert von 3 pg TEQ Dioxinen/g Fett oder 6 pg TEQ/g Fett für Dioxine und dioxinähnliche PCB. Bei Stichproben waren Eier von Hühnern in Freilandhaltung meist stärker mit Dioxinen belastet als Eier von Hühnern aus Boden- oder Käfighaltung.

Die Grenzwerte werden bei Freilandhaltung gelegentlich überschritten Man konnte es spätestens nach Nitrofen und Gammelfleisch erahnen. Der nächste tatsächliche und nicht gefühlte Skandal rund um Lebensmittel wartet schon an der nächsten Ecke. Nun ist also Dioxin… Weiterlesen

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