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Deiche

Klimasystem: Eisschild der West-Antarktis als mögliches Kipp-Element könnte bereits teils gekippt sein

Das Eisschild der West-Antarktis ist ein mögliches Kipp-Element im Klimasystem, das teils bereits gekippt sein könnte. Wissenschaftler können nicht ausschließen, dass die Eismassen nahe der antarktischen Amundsen See bereits instabil zu werden beginnen. Dies ist eines der Ergebnisse einer jetzt in der Fachzeitschrift Climatic Change erschienenen neuen Einschätzung des gegenwärtigen Zustands von sechs potenziell instabilen Regionen im Klimasystem mit großen direkten Auswirkungen auf Europa. Die Wahrscheinlichkeit des Kippens dieser Elemente steigt im Allgemeinen mit dem Anstieg der globalen Mitteltemperatur, als Folge des von Menschen verursachten Ausstoßes von Treibhausgasen.

„Wir zeigen hier nur eine Momentaufnahme des Wissensstands, aber sie ist in mancher Hinsicht schärfer als die zuvor gemachten“, sagt Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Zum ersten Mal hätten sich Experten… Weiterlesen

Hochwassersituation an Elbe und Löcknitz: Erstmals Flutung des Sommerpolders an der Löcknitz

Potsdam – Zum Schutz der Deiche der Löcknitz und der Infrastruktur in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wird morgen erstmals der seit Anfang der 70er Jahre bestehende und 2100 Hektar große Sommerpolder geflutet. Das hat das Hochwasserlagezentrum des LUGV in Lenzen heute in Abstimmung mit den betroffenen Landkreisen entschieden.

In der Prignitz gilt für die Elbe seit heute die höchste Alarmstufe 4. Das Löcknitzabschlusswehr Wehningen wurde am 15. Januar um 9 Uhr geschlossen. Seit dem kann kein Wasser mehr aus der Löcknitz in die Elbe fließen und droht Deiche und Straßen zu überspülen.

In allen Deichabschnitten werden durch Mitarbeiter des Landesamtes sowie Deichläufer die Deiche kontrolliert. Im Bereich von Bälow wurde mit den Bauarbeiten zur weiteren Verstärkung des Elbe-Deiches begonnen.

Ein Bürgertelefon… Weiterlesen

Hochwasser Schwarze Elster

Auf Grund der ab heute nachmittag zu erwartenden Wasserstände hat der Stab außergewöhnliche Ereignisse im Krisenzentrum des Landkreises Wittenberg seine Arbeit aufgenommen. Nach der Lageeinschätzung wird der Pegel Löben auf etwa 3.30 Meter ansteigen. Vor Dienstag wird mit keiner wesentlichen Entlastung gerechnet. Die Einsatzleitungen in Jessen und Annaburg bewerten die Lage in den Abschnitten angespannt aber stabil. Zahlreiche Sickerstellen entlang der Deiche werden verbaut. An der Landesgrenze westlich von Arnsnesta bildet eine Deichabsenkung einen Schwerpunkt. 23 Feuerwehren mit etwa 130 Kameraden unterstützt von Booten des DRK und der DLRG sind derzeit im Einsatz an den gefährdeten Deichen. 2 THW-Züge pumpen am Schweinitzer Küchenteich.

Quelle: Landkreis Wittenberg

Hochwasser: Land unter in weiten Teilen Deutschlands

Land unter heißt es in weiten Teilen Deutschlands, nachdem die Temperaturen wieder Plusgerade erreicht haben. Regen und Schmelzwasser haben zahlreiche Flüsse über die Ufer treten lassen. Das THW ist seit dem Wochenende bundesweit mit mehr als 750 Kräfte im Dauereinsatz.

An Oder, Saale, Rhein, Main und Neckar steigen die Pegel wieder, nachdem sich der Zustand zur Wochenmitte hin leicht entspannt hatte. Mit Schutzwänden und Sandsäcken gehen die Einsatzkräfte gegen das Hochwasser vor. Auch die Hochleistungspumpen des THW laufen auf vollen Touren.

Aus dem Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland sind am Freitag mehr als 100 Kräfte im Hochwassereinsatz. Sie transportieren und befüllen Sandsäcke, beleuchten Einsatzstellen und pumpen vollgelaufene Keller leer.

Von der Außenwelt abgeschnitten

Wassermassen sorgen auch im Osten der Republik für Schäden und… Weiterlesen

Aus Schneemassen werden Wassermassen

Von Bremen bis Bayern, von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen – schmelzende Schneemassen haben Bäche, Flüsse und Seen in ganz Deutschland über die Ufer treten lassen. Mehr als 1.200 THW-Kräfte sind seit Donnerstag ununterbrochen im Einsatz, um die Feuerwehr im Kampf gegen die Wassermassen zu unterstützen. Der Höchststand des Winterhochwassers wird vielerorts am Montagabend erwartet.

Steigende Pegelstände an Rhein und Mosel ließen bereits viele Straßen, Keller und Parks vollaufen. In Koblenz betreiben die THW-Einsatzkräfte einen Sandsackplatz für die Stadt, leisten technische Beratung im Bereich Deichbau und übernehmen Transportfahrten durch das Wasser. In Köln wurde entlang des Rheinufers eine Hochwasserschutzwand aufgebaut. Im Auftrag der Kölner Feuerwehr und mit der entsprechenden Ausstattung können THW-Boote auch als Brandschutzboote in überfluteten Gebieten eingesetzt werden.

An der… Weiterlesen

Hochwassersituation: Erneut Hochwasser nach erster Schneeschmelze

Potsdam – Regenfälle und Tauwetter des vergangenen Wochenendes haben das Wasser in den Brandenburger Flüssen, insbesondere im Süden, erneut stark ansteigen lassen. Die brandenburgischen Pegel der Schwarzen Elster haben heute früh die Richtwerte der Alarmstufe A3 überschritten. Am Pegel Spremberg hat die Spree den Richtwert der Alarmstufe A2 überschritten. Die Talsperre Spremberg kann derzeit den erhöhten Zufluss der Spree aufnehmen. “Der wiedereinsetzende Frost führt zunächst einmal zu einer vorläufigen Beruhigung der Situation”, sagt Umweltministerin Anita Tack (Linke). Für eine Entwarnung sei es jedoch zu früh. Durch Eisbildung und Eisversetzungen könne sich die gegenwärtige Hochwassersituation weiter verschärfen. “Durch die Hochwassermeldezentralen das Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz wird die Wasserstandsentwicklung kontinuierlich überwacht”, so Tack.

Für die Schwarze Elster wurde auf den… Weiterlesen

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