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Deich

Tropensturm Lee: Buschfeuer in Texas und Überschwemmungen im Nordosten der USA

Das verbliebene Tief des Tropensturms Lee hat in den Mittelatlantikstaaten und im Nordosten der Vereinigten Staaten zu teilweise historischen Überschwemmungen geführt. In den Bundesstaaten Pennsylvania und New York wurden mehr als 100.000 Menschen dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. In der 45.000 Einwohner zählenden Stadt Binghampton, New York, stieg der Susquehanna River mehr als sechs Meter über die Hochwassermarke. In Wilkes-Barre, Pennsylvania, weiter flussabwärts überflutete der Fluss Teile des Stadtzentrums. Durch die Auswirkungen des Tropensturmes sind insgesamt mindestens 21 Menschen gestorben.

Lee war ein relativ schwacher tropischer Sturm, der einige Tage über dem Golf von Mexiko vor sich hin dümpelte, bevor er etwa 80 Kilometer westlich von New Orleans an Land ging. Der Sturm fachte in seinen westlichen Randbereichen in… Weiterlesen

Super-GAU in Fukushima 1: Japans Parlament verabschiedet Sonderbudget

Die Regierung plant ein weiteres Sonderbudget, das durch die Ausgabe von Staatsanleihen finanziert werden soll.

Der Betreiber des weitgehend zerstörten Atomkraftwerks Fukushima kündigte unterdessen den Bau eines Deichs an, um den Reaktor vor Tsunamis großen Ausmaßes zu schützen.

Wie örtliche Medien unter Berufung auf das Unternehmen Tokyo Electric Power (Tepco) berichteten, soll der Deich bis Mitte Juni fertiggestellt werden und eine Höhe von zwei Metern sowie eine Länge von 500 Metern haben. Das Atomkraftwerk befindet sich auf einem Gelände, das zehn Meter über dem Meeresspiegel liegt.

Quelle: RP-Online

Aus Schneemassen werden Wassermassen

Von Bremen bis Bayern, von Nordrhein-Westfalen bis Sachsen – schmelzende Schneemassen haben Bäche, Flüsse und Seen in ganz Deutschland über die Ufer treten lassen. Mehr als 1.200 THW-Kräfte sind seit Donnerstag ununterbrochen im Einsatz, um die Feuerwehr im Kampf gegen die Wassermassen zu unterstützen. Der Höchststand des Winterhochwassers wird vielerorts am Montagabend erwartet.

Steigende Pegelstände an Rhein und Mosel ließen bereits viele Straßen, Keller und Parks vollaufen. In Koblenz betreiben die THW-Einsatzkräfte einen Sandsackplatz für die Stadt, leisten technische Beratung im Bereich Deichbau und übernehmen Transportfahrten durch das Wasser. In Köln wurde entlang des Rheinufers eine Hochwasserschutzwand aufgebaut. Im Auftrag der Kölner Feuerwehr und mit der entsprechenden Ausstattung können THW-Boote auch als Brandschutzboote in überfluteten Gebieten eingesetzt werden.

An der… Weiterlesen

Tauwetter führt zu Wasseranstieg in der Lausitz – Lage an der Oder angespannt aber stabil

Potsdam – Das seit gestern anhaltende Tauwetter mit zeitweisem Regen führt zu steigenden Wasserständen in der Brandenburger Lausitz. Betroffen sind vor allem Spree, Schwarze Elster, Röder und Pulsnitz. “Wir müssen in den nächsten Tagen mit einem weiteren Wasseranstieg im gesamten Bereich der Flüsse rechnen”, sagt Umweltministerin Anita Tack (Linke). Die kontinuierliche Überwachung der Entwicklung werde durch die Mitarbeiter des Hochwassermeldezentrums Cottbus gewährleistet. Vom Wochenende an muss am Pegel Spremberg und einigen Pegeln von Schwarzer Elster, Röder und Pulsnitz mit dem Überschreiten des Richtwertes der Alarmstufe 3 gerechnet werden.

“In der Oberlausitz, wo Spree und Schwarze Elster ihren Ursprung haben, liegt noch mehr Schnee als in der Brandenburger Lausitz. Umgerechnet kommen dort auf einen Quadratmeter 60 bis 100 Liter Schmelzwasser”, erläutert… Weiterlesen

Leverkusen: Technische Betriebe: Rufbereitschaft wegen Hochwasser

Noch liegt der Rheinwasserstand laut Kölner Pegel bei 3,75 Meter. Da er wieder ansteigt und Steigerungsraten von 10 cm/h für die kommende Nacht nicht auszuschließen sind, sind die technischen Betriebe ab sofort wieder in Rufbereitschaft. Morgen früh wird nach Pegelstand und Anstiegsgeschwindigkeit entschieden, ob aus der Rufbereitschaft ein Einsatz wird.

Erst bei einer Prognose von über acht Metern, respektive einer rasanten Steiggeschwindigkeit des Wassers, werden die Hochwasserschutztore aufgebaut. Sie müssen bei 8,20 Metern aufgebaut und geschlossen sein.

Die Anwohner in Hitdorf werden dennoch schon jetzt gebeten, ihre Fahrzeuge nicht auf der Rheinseite des Hochwasserschutzes zu parken. Auch der Bereich der Deichtore sollte vorsichtshalber freigehalten werden.

Die überflutungsgefährdeten Radwege an Rhein und Dhünn werden heute im Laufe des Tages gesperrt.

Quelle: Stadtverwaltung Leverkusen

Hochwasserschutz: Gefahrenbeseitigung an Deichen begonnen

Landestalsperrenverwaltung beseitigt Bäume und Sträucher

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beginnt heute (Montag, 22. November) in den Landkreisen Meißen und Mittelsachsen sowie im Erzgebirgskreis mit dem Fällen von Bäumen auf ausgewählten Hochwasserschutzdeichen. Entfernt werden Bäume und Sträucher auf dem Deich sowie innerhalb des fünf Meter breiten Schutzstreifens auf beiden Seiten des Deiches. An besonders akut gefährdeten Abschnitten sollen die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Bäume und Sträucher gefährden die Standsicherheit von Deichen. Die Wurzeln lockern den Boden auf, bilden Strömungskanäle, bieten Unterschlupf für Wühltiere und zerstören Dichtungsschichten. Außerdem kann sich unter ihren Kronen oft keine intakte Grasnarbe als schützende Schicht vor Bodenerosion bilden. All das kann bei Hochwasser zu einer starken Durchströmung, Materialaustrag und -abtrag und im schlimmsten… Weiterlesen

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