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Wissenschaftler untersuchen "lebende Fossilien" in der Tiefsee Australiens

Geowissenschaftler der Universität Göttingen, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Humboldt-Universität zu Berlin brechen Ende November zu einer Forschungsexpedition in die Vergangenheit auf. Vor der Küste Australiens wollen sie an den Riffen in der Tiefsee des Queensland Plateau “lebende Fossilien” wie Schwämme, Armfüßler, Stachelhäuter sowie Kopffüßler der Gattung Nautilus untersuchen. Die Wissenschaftler hoffen zudem, auch Wirbeltiere wie den Quastenflosser zu finden. “Die Ökologie des Coral Sea-Areals ist über Jahrmillionen weitgehend stabil geblieben, so dass Organismen, die schon als ausgestorben galten, dort nahezu unverändert fortbestehen können”, so der Göttinger Geobiologe Prof. Dr. Joachim Reitner, der die Expedition gemeinsam mit Prof. Dr. Gert Wörheide (München) und Dr. Carsten Lüter (Berlin) leitet. Das 15-köpfige Team wird das Ökosystem in rund 1.000 Meter Wassertiefe dokumentieren… Weiterlesen

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