Eine Verschiebung der Mess-Station um rund drei Meter in der chilenischen Stadt Concepción haben aktuelle Messungen des Deutschen Geodätischen Forschungsinstituts bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften nach dem schweren Erdbeben ergeben . Dies ist die größte Punktverschiebung seit Beginn des Forschungsprojekts vor 14 Jahren.
Das Deutsche Geodätische Forschungsinstitut (DGFI) bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften führt Forschungsarbeiten zur Beobachtung und Analyse globaler Veränderungen der Erde aus. Ein Schwerpunkt seines Programms ist die kontinuierliche Berechnung der Positionen eines Netzes von GPS-Stationen in Lateinamerika im Rahmen einer internationalen Kooperation. Wöchentlich werden die Koordinaten von etwa 200 Messpunkten berechnet, die als Grundlage für verschiedene Anwendungen (z. B. Landesvermessung, Kataster, Navigation, Geoinformation) und Forschungsprojekte (z. B. globaler Klimawandel, Geodynamik, Erdkrustendeformationen) dienen.
Eine der Stationen,… Weiterlesen
Nach dem starken Erdbeben vom 27.02.2010 der Stärke 8,8 in Chile, ist heute ein Beben der Stärke 6,6 aufgetreten. Die Bebentiefe wurde mit 35 km angegeben. Das Epizentrum lag ca. 35 km von Concepcion (Chile), und ca. 90 km von Chillan (Chile) und 405 km von Santiago (Chile) entfernt.
Quelle: USGS, Iris.edu
Santiago de Chile (Chile) / Honolulu / Denver (Vereinigte Staaten), 28.02.2010 – Ein sehr starkes Erdbeben, das eine Momenten-Magnitude von Mw=8,8 erreichte, ereignete sich am 27. Februar um 7:34 Uhr mitteleuropäischer Zeit (3:34 Uhr Ortszeit). Für Teile Chiles wurde der Notstand ausgerufen. Mindestens 300 Personen wurden in Chile durch die Auswirkungen des Erdbebens getötet. Die scheidende Staatspräsidentin Michelle Bachelet wies bereits unmittelbar nach den Erdstößen darauf hin, dass mit höheren Opferzahlen zu rechnen sei. In der Zone, die am stärksten von dem Erdbeben betroffen wurde, könnten die Zerstörungen nach ersten Analysen des Systems PAGER die Stufe VIII der erweiterten Mercalliskala erreichen. In diesem Bereich leben nach den Angaben des United States Geological Survey (USGS) rund drei Millionen Menschen. 400.000 Menschen… Weiterlesen
Nach dem heutigen Beben mit der Stärke 8,8 in der Küstenregion von Chile ist der Flughafen von Santiago de Chile vorerst für 72 Stunden geschlossen worden.
Laut Berichten soll das Erdbeben ca. 1 1/2 Minuten gedauert haben und hat die Menschen um 3:34 Uhr Ortszeit aus dem Schlaf gerissen.
Das Ausmass der Schäden kann noch nicht überblickt werden. Aus Concepcion wird über Gebäude in Flammen berichtet. Strassen sind eingerissen, Häuser beschädigt und Erdgasleitungen in Santiago de Chile sind teils unterbrochen. Die Stromversorgung ist zeitweilig ausgefallen.
Bisher sind 78 Todesfälle zu beklagen.
Erneute Erdbeben haben die Küstenregion von Chile erschüttert. Nach dem Beben mit der Stärke 8,8 wurde weitere Beben mit Stärken von 5,8 (UTC 9:59) ca. 110 km von Temuco… Weiterlesen