
Der Chilenische Kontinentalrand in dem Gebiet der Arauco Halbinsel auf Grundlage von Echolotdaten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe und des IFM-GEOMAR. Die roten Linien umschließen die von den Hangrutschungen betroffenen Bereiche des Kontinentalhanges. Grafik: IFM-GEOMAR
Etwas zwischen 15 und 25 % aller auftretenden Tsunamis werden von unterseeischen Hangrutschungen ausgelöst. Deshalb versuchen Forscher weltweit, mehr über dieses Phänomen herauszufinden. Kieler Geologen haben jetzt am Kontinentalhang vor Chile die Spuren von drei ungewöhnlich großen, bis zu 500.000 Jahre alten Hangrutschungen entdeckt. Sie berichten darüber in der renommierten internationalen Fachzeitschrift „Journal of the Geological Society, London“.
Immer wieder ereignen sich rund um den Globus Erdrutsche mit teilweise katastrophalen Folgen, wie zum Beispiel Anfang 2011 in Brasilien, als nach heftigen Regenfällen nördlich von… Weiterlesen
Vor der Küste von Chile ist erneut ein Erdbeben aufgetreten. Das Erdbeben am 14.09.2011 um 07:03 UTC (03:03 AM Ortszeit) mit einer Bebentiefe von ca. 19 km erreichte eine Stärke von 5,9.
Das Epizentrum lag ca. 35 km nördlich von Valparaiso (Chile), ca. 95 km westlich von Los Andes (Chile) und ca. 95 km nördlich von San Antonio (Chile) entfernt. Bis zu der chilenischen Hauptstadt Santiago waren es ca. 119 km. Vor Chile zieht sich entlang der Küstenregion eine Subduktionszone.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu
Vor der Küste von Chile ist erneut ein Erdbeben aufgetreten. Das Erdbeben am 16.07.2011 um 00:26 UTC mit einer Bebentiefe von ca. 22,9 km erreichte eine Stärke von 6,0.
Das Epizentrum lag ca. 47 km von San Antonio (Chile), ca. 94 km von Valparaiso (Chile), ca. 128 km von Rancagua, Libertador O’Higgins (Chile) entfernt. Bis zu der chilenischen Hauptstadt Santiago waren es ca. 136 km.
Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu
Zwei Erdbeben haben sich am 14.07.2011 im Südpazifik weit vor der Westküste von Chile ereignet. Das erste Beben trat um 08:49 UTC mit der Stärke 5,6 auf, das zweite Erdbeben nur Minuten später um 08:52 UTC mit einer Stärke von 5,4. Die Bebentiefe lag jeweils bei ca. 10,5 km.
Das Epizentrum befand sich ca. 1.751 km westlich von Castro, Los Lagos (Chile), ca. 1.753 km westlich von Lebu, Bio-Bio (Chile) und ca. 2.132 km von Santiago (Chile).
Die Beben ereigneten sich in der Nähe einer Plattengrenze (dies kann man in der abgebildeten Map auch gut an der Zick-Zack-Linie erkennen). Diese Art Erdbeben können zur Generierung eines Tsunamis führen. Es wurde keine Tsunamiwarnung herausgegeben.
Quelle: USGS, Iris.edu
Ein Erdbeben hat am 20.06.2011 um 16:36 UTC (12:36 PM Ortszeit) die Region Antofagasta in Chile erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 6,5. Die Bebentiefe lag bei ca. 127,1 km.
Das Epizentrum befand sich ca. 87 km von Calama, Antofagasta (Chile), ca. 196 km von Tocopilla, Antofagasta (Chile), ca. 224 km von Uyuni (Bolivien) entfernt. Bis zur der chilenischen Hauptstadt Santiago waren es ca. 1297 km.
Es liegen keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.
Quelle: USGS, Iris.edu
Die Aschewolke des chilenischen Vulkans Puyehue stört jetzt auch den Flugverkehr in Australien und Neuseeland. Die australischen Fluglinien Qantas und Jetstar sagten zahlreiche Flüge ab, die am Sonntag auf die südaustralische Insel Tasmanien und ins Nachbarland Neuseeland fliegen sollten.
Rund 1500 Passagiere waren betroffen. Die neuseeländische Fluglinie Air New Zealand änderte zunächst nur die Flugrouten und Flughöhen ihrer Flugzeuge, um der Vulkanasche in 6000 bis 9000 Metern Höhe auszuweichen.
Quelle: RP-Online