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Bohrinsel

Dutzende Tote befürchtet: Bohrinsel in Russland gekentert

Nach dem Untergang einer Bohrinsel vor der russischen Ostküste rechnen die Behörden mit Dutzenden Toten. Nach Angaben der russischen Schifffahrtsbehörde war die Plattform in der Nacht zum Sonntag mit 67 Menschen an Bord im Ochotskischen Meer gesunken, nur 14 von ihnen konnten in den ersten Stunden aus dem eisigen Gewässer geborgen werden. Nach Einbruch der Nacht mussten die Bergungsmannschaften zudem ihre Arbeit unterbrechen.

Laut einem Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzministeriums wurde die Kolskoje-Ölplattform in der Nacht (02.45 Uhr MEZ) von einem Schlepper und einem Eisbrecher von der Halbinsel Kamtschatka zur Insel Sachalin gebracht, als sie bei eisigen Temperaturen und Sturm in Seenot geriet und sank, erklärte ein Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzministeriums.

Quelle: RP-Online

Ölkatastrophe im Golf von Mexiko: Bakterien haben Methangas abgebaut

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 07.01.2011 – Ein Großteil des Methangases, das nach der Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im April 2010 aus dem Meeresboden ausgeströmt war, ist offenbar von Bakterien abgebaut worden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler nach der Untersuchung von Methan- und Sauerstoffkonzentrationen in dem Katastrophengebiet im Golf von Mexiko.

Ein Team um John Kessler von der Texas A&M University hatte über 200 Messstationen rund um den Unglücksort der explodierten Bohrinsel aufgestellt. Wie sie in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „Science“ darlegten, gelang es ihnen die Zusammensetzung von Bakterienkolonien auf dem Meeresgrund zu analysieren. Es handelt sich um so genannte „methanotrophe“ Bakterien, die bei ihrem Stoffwechsel Methangas abbauen und dabei Sauerstoff verbrauchen. Die Zahl der Bakterien an sieben Messstellen nahm nach… Weiterlesen

Ölschleier nach Explosion von Bohrinsel im Golf von Mexiko

Schon wieder ist im Golf von Mexiko eine Bohrplattform explodiert. In der Nähe der brennenden Plattform wurde nach Angaben der Küstenwache ein etwa 1,5 Kilometer langer und 30 Meter breiter Ölschleier auf dem Wasser entdeckt. Der Explosionsort liegt 320 Kilometer westlich der Stelle, an der am 20. April die Bohrinsel “Deepwater Horizon” von BP explodiert war und die schlimmste Ölpest in der Geschichte der USA verursacht hat. Die US-Küstenwache teilte mit, dass ein Hubschrauberpilot um 10 Uhr (Ortszeit) berichtet habe, dass neben einer brennenden Plattform 13 Menschen im Wasser trieben.

Quelle: RP-Online

Bohrinsel-Unfall: Ölfluss im Golf von Mexiko zum ersten Mal gestoppt

Beim Test einer neuen Abdichtvorrichtung ist es dem Ölkonzern BP am Donnerstagabend gelungen, erstmals seit April den Ölfluss aus dem defekten Bohrloch im Golf von Mexiko zu stoppen. Die Abdichtkappe sei über dem Förderloch angebracht worden, woraufhin alle Ventile geschlossen worden seien, teilte der Konzern mit. Der Ölfluss ins Meer sei damit erstmals seit der Explosion der Förderplattform “Deepwater Horizon” unterbrochen worden, mit der die bislang größte Ölpest in der US-Geschichte am 20. April begonnen hatte.

Quelle: RP-Online

Bohrinsel-Unfall: Neue Impulse zur Lösungsfindung gegen die Ölverschmutzung

Die bisherigen Ansätze die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko einzudämmen, sind gescheitert. Noch immer sprudelt ein schwarzer, schlammiger Ölschwall aus dem Leck, das durch die Explosionskatastrophe am 20. April auf der Ölplattform Deepwater Horizon entstand. Im Kampf gegen die Ölpest sind neue Ideen gefragt. Auch an der TU Wien macht man sich Gedanken darüber, wie man die Katastrophe nun abmildern könnte. Prof. Thomas Angeli vom Institut für Konstruktionswissenschaften und Technische Logistik denkt, dass mit einem speziell entwickelten Verschlusssystem Hoffnung bestünde, das Rohr abzudichten.

BP hat mittlerweile eine eigene Website eingerichtet, über die neue Vorschläge zur Schließung des Lecks eingeschickt werden können. Allerdings ist es für Technikerinnen und Techniker schwer, an neuen Lösungen zu arbeiten, wenn ihnen wichtige Daten, die man… Weiterlesen

Bohrinsel-Unfall: Öl-Katastrophe kann noch mehrere Jahre dauern

Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko findet kein Ende – und das kann auch noch vier weitere Jahre so bleiben. BP-Boss Tony Hayward gab erstmals offiziell an, wie viel Öl man im lecken „Macondo“-Ölfeld vermutet: mehr als sieben Milliarden Liter. Bisher seien erst drei bis sechs Prozent ausgelaufen.^Angesichts der Ausströmung werde es zwei bis vier Jahre dauern, bis das Feld leer sei. Derzeit treten geschätzt fünf bis acht Millionen Liter am Tag aus, wovon laut Hayward und diversen Experten ein am Leck in ca. 1600 Meter Tiefe angebrachter Trichter 2,5 bis drei Mio. Liter am Tag absauge.

Quelle: RP-Online

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