Callya-Freikarte Kampagne
Werbung

Folge Seismoblog auf Twitter

Werbung

Interessante Artikel

Werbung

In Partnerschaft mit

Bakterien

EHEC/HUS-Situation: Insgesamt 2684 EHEC-Infektionen und 810 HUS-Fälle

Bild: Manfred Rohde, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)

Bild: Manfred Rohde, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)

Beim aktuellen EHEC/HUS-Ausbruch sind dem RKI gemäß Infektionsschutzgesetz bislang 2.684 Fälle mit einer Infektion mit EHEC übermittelt worden (Datenstand 17.6.2011, 15.00 Uhr – beim Datenstand 16.6.2011, 15.00 Uhr, waren es 2.610 Fälle gewesen). Davon sind 12 EHEC-Patienten gestorben (Korrektur gegenüber 13 EHEC-Todesfällen zum Datenstand 16.6.2011). Außerdem wurden dem RKI bislang insgesamt 810 Fälle mit HUS übermittelt (798Fälle beim Datenstand 16.6.2011), davon sind 27 HUS-Patienten gestorben (25 zum Datenstand 16.6.2011). Damit sind dem RKI insgesamt 3.494 EHEC- oder HUS-Fälle übermittelt worden, darunter 39 verstorbene EHEC- oder HUS-Patienten (3.408 Erkrankungsfälle, darunter 38 Todesfälle beim Datenstand 16.6.2011).

Seit über zehn Tagen werden Erkrankungen an HUS/EHEC auf deutlich niedrigerem Niveau als zuvor an das RKI übermittelt. Daten… Weiterlesen

EHEC: Zum Schutz vor Infektionen ist das Einhalten allgemeiner Hygieneregeln besonders wichtig

Aufgrund des Verdachts, dass in Hessen angebauter Salat über Wasser aus einem benachbarten Fließgewässer mit EHEC-Erregern in Kontakt gekommen sein könnte, wurden auch aus diesem Fließgewässer Proben entnommen und untersucht. Das Hessische Sozialministerium und das Hessische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilten mit, dass in dieser Wasserprobe der EHEC-Erreger O 104:H 4 nachgewiesen wurde. In einer untersuchten Salatprobe wurde hingegen ein anderer EHEC-Typ festgestellt. Weiterhin teilten die Ministerien mit, dass ein Ausbruch von EHEC-Infektionen nach einer Feier auf Lebensmittel zurückzuführen ist, die durch Menschen kontaminiert waren. Das Nationale Referenzlabor E. coli am BfR hat die Nachweise von EHEC O104:H4 bestätigt.

Ob und in welchem Ausmaß der EHEC-Erreger O104:H4 in fließenden Gewässern vorzufinden ist, konnte bisher noch nicht geklärt werden.… Weiterlesen

EHEC: Studien zum Umweltverhalten des aktuellen Erregers

Ein Schwerpunkt der aktuellen Forschungsarbeit im münsterschen Hygiene-Institut sind Studien zum Reservoir und zum Umweltverhalten des EHEC-Erregers. Prof. Karch: „Viele Menschen scheiden derzeit den Erreger aus. Wir können also nicht ausschließen, dass er sich in unserer Umwelt bereits eingenistet hat. Daher müssen wir jetzt auch Strategien entwickeln, wie wir ihn dauerhaft wieder beseitigen können.“

Bereits fest steht, dass der aktuelle Erreger wie ein „klassischer“ EHEC sehr niedrige pH-Werte (2,5 bis 3,5) mindestens zwei Stunden toleriert. Das bedeutet, dass er anders als z.B. Salmonellen die normale Säurebarriere des menschlichen Magens überstehen kann und schon wenige Keime zur Infektion und zur Erkrankung führen können. Der jetzige Ausbruchsstamm und der zehn Jahre alte HUSEC041 zeigen zudem das gleiche „Anheftungsmuster“ an den Darmzellen. „Auch… Weiterlesen

EHEC-Krise: Aggressiver EHEC-Keim jetzt in Bach entdeckt

Eine mit dem gefährlichen Keim infizierte Mitarbeiterin eines Partyservices aus Nordhessen übertrug das Bakterium auf Essen und steckte 20 Teilnehmer einer Familienfeier in Niedersachsen an. Nach Angaben des hessischen Umweltministeriums vom Freitag wurde der Erreger inzwischen auch in einem Bach in Frankfurt am Main nachgewiesen. Es bestehe aber keine Verbindung zwischen dem Fließgewässer und der Trinkwasserversorgung, betonte die Behörde. Unterdessen forderte der gefährliche Darmkeim das 39. Todesopfer.

Quelle: RP-Online

Insgesamt nun 39 Tote in Deutschland: Vierter Todesfall durch EHEC in NRW

Ein vierter Mensch ist in Nordrhein-Westfalen an den Folgen des gefährlichen Darmkeims EHEC gestorben. Der 81-jährige Mann aus dem Kreis Minden-Lübbecke habe sich mit dem Erreger infiziert und sei am Donnerstag dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) erlegen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Düsseldorf mit.

Bei dem Rentner hätten die Nieren versagt. Er soll sich nach bisherigen Erkenntnissen im Mai in Cuxhaven infiziert haben.

Quelle: RP-Online

Wissenschaftler konnten verschiedene EHEC-Bakterienstämme mit kaltem Plasma abtöten

Eine Handhabe gegen Ehec-Bakterien: Mit diesem Gerät könnten Verbraucher Lebensmittel in der heimischen Küche von gefährlichen Bakterien wie dem Ehec-Erreger O104:H4 befreien. Das Gerät reduzierte eine die Zahl der Bakterien in einer Kolonie nach 15 Sekunden Behandlung auf ein 100 000stel und ließe sich für etwa 100 Euro produzieren. Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

Eine Handhabe gegen Ehec-Bakterien: Mit diesem Gerät könnten Verbraucher Lebensmittel in der heimischen Küche von gefährlichen Bakterien wie dem Ehec-Erreger O104:H4 befreien. Das Gerät reduzierte eine die Zahl der Bakterien in einer Kolonie nach 15 Sekunden Behandlung auf ein 100 000stel und ließe sich für etwa 100 Euro produzieren. Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

In ersten Experimenten reduzieren Prototypen alltagstauglicher Geräte die Zahl der gefährlichen Erreger drastisch.

Die nächste Welle von Infektionen mit Ehec-Bakterien lässt sich möglicherweise verhindern. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching und des Münchener Klinikums Schwabing haben verschiedene Ehec-Bakterienstämme wirkungsvoll mit kaltem Plasma abgetötet. Kaltes Plasma besteht aus einem Gas, das bei moderater Temperatur stark ionisiert wird. Es erwies sich nun auch als wirkungsvolles Mittel gegen die Erreger des Stamms O104:H4, der den aktuellen Ausbruch mit tausenden schweren Krankheitsverläufen ausgelöst hat. Für ihre Experimente benutzten die Forscher Prototypen von Geräten, die sich für den kostengünstigen Einsatz in Lebensmittelbetrieben und in privaten Haushalten eignen könnten.

Mehr als 100 Kulturen der Ehec-Bakterien reduzierten die Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik und des Städtischen Klinikums Schwabing mit kaltem Plasma drastisch. Bei allen Bakterien handelte es sich um Shiga-Toxin produzierende E. coli Bakterien des Serotyps O104:H4, die während der aktuellen Ehec-Welle von fünf Patienten mit HUS-Syndrom isoliert wurden. Weiterlesen

Werbung