Landestalsperrenverwaltung beseitigt Bäume und Sträucher
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beginnt heute (Montag, 22. November) in den Landkreisen Meißen und Mittelsachsen sowie im Erzgebirgskreis mit dem Fällen von Bäumen auf ausgewählten Hochwasserschutzdeichen. Entfernt werden Bäume und Sträucher auf dem Deich sowie innerhalb des fünf Meter breiten Schutzstreifens auf beiden Seiten des Deiches. An besonders akut gefährdeten Abschnitten sollen die Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.
Bäume und Sträucher gefährden die Standsicherheit von Deichen. Die Wurzeln lockern den Boden auf, bilden Strömungskanäle, bieten Unterschlupf für Wühltiere und zerstören Dichtungsschichten. Außerdem kann sich unter ihren Kronen oft keine intakte Grasnarbe als schützende Schicht vor Bodenerosion bilden. All das kann bei Hochwasser zu einer starken Durchströmung, Materialaustrag und -abtrag und im schlimmsten… Weiterlesen
Offenbach am Main (Deutschland), 24.08.2010 – Mindestens ein Tornado ist am Montagabend durch Mittel- und Osthessen gefegt und hat erhebliche Sachschäden angerichtet. In der Ortschaft Lumda bei Gießen wurden gegen 18:30 Uhr zahlreiche Häuser vollständig oder teilweise abgedeckt, insgesamt wurden 84 der rund 200 Gebäude beschädigt. Bäume wurden umgerissen, Ziegel flogen umher, sodass auch zahlreiche Autos beschädigt wurden.
Auch in Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis deckte eine Windhose Dächer ab. Hier war auch das Feuerwehrhaus selbst betroffen. Wie auch in Grünberg wird der Sachschaden auch in Schlüchtern auf mindestens eine Million Euro geschätzt. Die Feuerwehr sei in Schlüchtern zu 25 Einsätzen ausgerückt, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.
Feuerwehren und Technisches Hilfswerk waren mit Hunderten von Einsatzkräften mehrere Stunden im Einsatz. Menschen kamen… Weiterlesen
Wissenschafter der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL fanden zusammen mit einem internationalen Forscherteam nun erstmals heraus, dass klimatische Extreme wie ausgeprägte Dürre- oder Frostperioden die Verbreitungsgebiete von Baumarten stark verändern und somit deren Überleben beeinflussen. Der Klimawandel wird auf lange Sicht dazu führen, dass Baumarten bisher besiedelte Gegenden verlassen und in neue Regionen vordringen.
Bisher ging man davon aus, dass Veränderungen der mittleren Jahrestemperatur oder des mittleren Jahresniederschlags zuverlässige Indikatoren dafür sind, dass Baumarten ein neues Verbreitungsgebiet besiedeln. Wird es beispielsweise in den Alpen oberhalb der heutigen Baumgrenze langsam wärmer, siedeln sich in bestimmten Gebieten Baumarten wie die Lärche oder die Arve neu an. Die Folge: die Baum- und Waldgrenze verschiebt sich langfristig in grössere Höhen. Hingegen… Weiterlesen