Nach dem Abzug des Hurrikans “Irene” ist die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 46 gestiegen. Im Nordosten der USA kämpfte die Bevölkerung am Dienstag weiter mit Überschwemmungen und Stromausfällen. Unterdessen braut sich über dem Atlantik schon der nächste große Tropensturm zusammen.
Die meisten Opfer von “Irene” wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen oder von herabfallenden Starkstromleitungen tödlich getroffen.
Quelle: RP-Online
Die Waldbrände in Sibirien breiten sich rasend schnell aus. Wie das Zivilschutzministerium am Sonntag mitteilte, stehen bereits rund 100.000 Hektar Wald in Flammen. Betroffen seien Gebiete im Fernen Osten und der ölreichen sibirischen Provinz Chanti-Mansiisk. Die Lage könne sich noch verschlimmern, wenn die Trockenheit anhalte. Der europäische Teil Russlands, das landwirtschaftliche Kernland, sei bislang weitgehend verschont geblieben.
Quelle: RP-Online
Offenbach am Main (Deutschland), 09.05.2011 – Aufgrund der warmen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Deutschlands hoch. Insbesondere in weiten Teilen Norddeutschlands wird die Gefahr von Waldbränden vom Deutschen Wetterdienst als „sehr hoch“ eingestuft. Das gilt für die gesamte Küstenregion an der Nordsee von der Grenze zu den Niederlanden bis Dänemark im Norden. Große Teile im Landesinneren Mecklenburg-Vorpommerns sind ebenfalls stark gefährdet. In diesem im Osten gelegenen Bundesland wird auch in den nächsten Tagen weiterhin von einer hohen Waldbrandgefahr ausgegangen.
Von einer hohen Brandgefahr wird auch aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis berichtet. In Niedersachsen ist es verboten, im Wald zu rauchen oder Lagerfeuer zu entzünden.
Auch in vielen Schweizer Kantonen sowie im Fürstentum Liechtenstein wird… Weiterlesen
Nowosibirsk (Russland), 08.05.2011 – Der russische Katastrophenschutz meldet aktuell 55 Waldbrände auf einer Fläche von insgesamt 604 Hektar. 1000 Helfer sind damit beschäftigt, die Feuer zu löschen.
Die Nasa-Satelliten Terra und Aqua haben 300 Orte mit verstärkter Infrarotstrahlung im Fernen Osten und in Sibirien erfasst. Jeder dieser Punkte könnte ein Brandherd sein. Bei nicht lokalisierten Bränden droht eine unkontrollierte Ausbreitung.
Im Sommer 2010 hatte es nach extremer Hitze und Dürre 30.000 Brandherde gegeben; 1,246 Millionen Hektar brannten und 50 Menschen starben. In 19 Regionen Russlands kam es zu extremer Luftverschmutzung.
Quelle: Wikinews
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Mehr Bewusstsein für wertvollen Lebensraum schaffen
Das Jahr 2011 wird von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Sie wollen damit das Bewusstsein und das Wissen um die Bedeutung und die nachhaltige Nutzung und Entwicklung der Wälder fördern. Wald ist natürlicher Vermögenswert für den Waldbesitzer genauso wie Arbeitsplatz für Waldarbeiter und Forstunternehmen, Rohstoffquelle für die Wirtschaft genauso wie Quelle sauberen Wassers und sauberer Luft für die Bevölkerung, und natürlich auch ein riesiger und bedeutender Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die nachhaltige Waldwirtschaft ist Vorbild für einen zukunftsfähigen, verantwortungsbewussten und wirtschaftlich erfolgreichen Umgang mit der Umwelt, und das mit einer realen, natürlichen “Verzinsung” durch das Wachstum der Bäume. Wo sonst wird ein nachwachsender, sich selbst immer neu erzeugender Rohstoff… Weiterlesen
Ein internationales Team von Archäologen, Geographen, Historikern und Klimatologen hat erstmals den Niederschlag und die Temperatur der letzten 2500 Jahre* in Mitteleuropa lückenlos rekonstruiert. Dies gelang dank der Untersuchung von Jahrringen von rund 9000 subfossilen und archäologisch-historischen Hölzern und lebenden Bäumen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich.
Die interdisziplinäre Studie unter der Leitung von Ulf Büntgen (Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL) ist in der renommierten Fachzeitschrift Science erschienen und zeigt den möglichen Einfluss vergangener Klimavariabilität auf historische Entwicklungen. Die Wissenschaftler stellen die Schwankungen des europäischen Sommerklimas von der späten Eisenzeit vor 2500 Jahren bis ins 21. Jahrhundert auffallenden historischen Ereignissen und Epochen gegenüber.
“Das Klima während der Römerzeit war überwiegend feucht-warm und vergleichsweise stabil” sagt Ulf Büntgen.… Weiterlesen