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Aussterben

Sibirische Flutbasalte und ihre Beziehung zum Massen-Aussterben vor 250 Millionen Jahren

Vor 250 Millionen Jahren hat der Ausbruch gewaltiger Mengen von Flutbasalten in Sibirien zum Permo-Triassischen Massenaussterben geführt. Der größten Umweltkatastrophe der Erdgeschichte bei der 90 % aller Arten ausgelöscht wurden.

Als Magmatische Großprovinzen werden Gebiete der Erde bezeichnet, in denen sich große Mengen magmatischer Gesteine angesammelt haben. Innerhalb einer kurzen geologische Zeitspanne von oft weniger als einer Million Jahren überdeckten dort Ausbrüche mehrere hunderttausend Quadratkilometer mit bis zu vier Kilometer mächtigen Lavaströmen. Die Sibirische Magmatischen Großprovinz gilt als die größte ihrer Art weltweit.

Einer allgemein anerkannten These zufolge entstehen Magmatische Großprovinzen durch das Schmelzen von Gesteinen in thermalen Manteldiapiren innerhalb des Erdmantels. Diese heißen Gesteinsblasen, sog. Mantel-Plumes, steigen von der Kernmantelgrenze bis zur Lithosphäre, der festen Gesteinshülle der Erde, auf.… Weiterlesen

Spitzbergen: Größte Samenbank der Welt wird eröffnet

Longyearbyen (Norwegen), 26.02.2008 – In der Nähe des kleinen Flughafens Longyearbyen auf der norwegischen Insel Spitzbergen, nur 800 Kilometer vom Nordpol entfernt, wird heute „der wichtigste Kühlschrank der Welt“, eine Saatgutbank mit Platz für 4,5 Millionen Samenproben von Nutz- und Kulturpflanzen, seiner Bestimmung übergeben. Zur feierlichen Eröffnung dieser größten Saatgutbank der Welt haben EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, der norwegische Regierungschef Jens Stoltenberg und die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Muta Maathai ihr Kommen angekündigt.

Die auf Spitzbergen eingelagerten Vorräte sollen unter anderem sicherstellen, dass auch nach globalen Naturkatastrophen oder Kriegen noch Samen für den Anbau von Nutzpflanzen zur Verfügung stehen. Der norwegische Landwirtschaftsminister Terje Riis-Johansen bezeichnete das Projekt als „eine moderne Arche Noah“, das in erster Linie jedoch der Bewahrung der Artenvielfalt… Weiterlesen

EU verlängert Lizenz zum Plündern

WWF: Fischereiminister riskieren Kabeljau-Kollaps in der Nordsee

Hamburg 19.12.2007 – Der WWF kritisiert letzte Nacht in Brüssel gefasste Entscheidung der EU-Fischereiminister, die Fangquoten für den Nordsee-Kabeljau für das Jahr 2008 um etwa 11 Prozent auf 22.000 Tonnen anzuheben. „Das ist eine neue Lizenz zum Plündern. Schlimmstenfalls droht ein Kollaps des Kabeljau-Vorkommens“, warnt WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht. Seit Anfang der 1970er Jahre ist der Bestand des Nordsee-Kabeljaus um vier Fünftel zurückgegangen. Der WWF kritisiert zudem, dass die Fangquoten für Scholle und Seezunge nicht ausreichend abgesenkt worden seien. Die Entscheidungen widersprechen laut WWF den von der EU-Kommission beschlossenen langfristigen Erholungsplänen für gefährdete Fischbestände. Immerhin habe der Ministerrat auf die Herings-Krise reagiert und die Quoten drastisch reduziert.

Einmal mehr hätte der Ministerrat jedoch in… Weiterlesen

WWF pflanzt 10 Millionen Bäume

Für Menschen und Menschenaffen: Gorilla-Heimat im Kongo aufgeforstet

Frankfurt a. M. 04.12.2007 – Trotz politischer Unruhen ist es dem WWF gelungen, rings um den Virunga Nationalpark im Osten der Demokratischen Republik Kongo zehn Millionen Bäume zu pflanzen. Das Gebiet gilt als wichtiger Lebensraum der bedrohten Berggorillas und liegt in einer politisch instabilen Region, in der es häufig zu bewaffneten Konflikten kommt. Das 1987 begonnene Aufforstungsprojekt soll verhindern, dass die Menschen der umliegenden Dörfer im Nationalpark illegal Bäume schlagen. „Die WWF-Plantagen liegen wie Schutzgürtel um den Nationalpark“, erläutert WWF-Experte Stefan Ziegler. „Sie geben den Menschen Arbeit und das dringend benötigte Brennholz und sichern den Lebensraum der Menschenaffen.“ Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung der EU fortgesetzt. In den nächsten fünf Jahren… Weiterlesen

Abgang der Bären

16.11.07 – Das Aussterben der Bären beschleunigt sich. Nachdem die Weltnaturschutzunion IUCN auch die kleinste aller Bärenspezies, den Malaienbär (Helarctos malayanus), als vom Aussterben bedroht eingestuft hat, stehen nun sechs der acht Großbärenarten weltweit offiziell vor dem Aus. Am düstersten sind die Perspektiven für den Großen Panda, von dem nur noch 1.600 Tiere in freier Wildbahn leben. Die besten Zukunftschancen haben derzeit der Nordamerikanische Schwärzbär mit gut 900.000 Exemplaren und der Europäische Braunbär mit geschätzten 200.000 Tieren. „Allerdings sieht es auch für unsere Braunbären in vielen Gegenden schlecht aus“, schränkt WWF-Experte Stefan Ziegler ein. „In Europa leben über zwei Drittel der Tiere in Russland, wo sie einigermaßen gute Lebensbedingungen finden. In der EU dagegen, einem einstigen Kerngebiet der Braunbären, gibt… Weiterlesen

Schlaue Netze schützen Wal und Kabeljau

WWF verleiht internationalen Preis für intelligente Fischerei-Methoden

Hamburg 15.11.2007 – Der WWF hat heute in Seattle die Gewinner seines internationalen Wettbewerbs für „Schlaue Netze“ bekannt gegeben. Die Umweltorganisation fördert damit neue Methoden, die die Umweltzerstörung und die unerwünschten Beifänge in der Fischerei verringern. Der mit 30.000 US-Dollar dotierte erste Preis geht in diesem Jahr an den amerikanischen Fischer James O’Gardy und sein Team. Sie haben ein neuartiges Schleppnetz für den Fang von Schellfisch entwickelt. Mit dem Netz – von den Erfindern „The Eliminator“ getauft – wird der ungewollte Beifang von Kabeljau und Butt um 80 bis 95 Prozent verringert.

Die Maschenweiten des neuartigen Schleppnetzes sind im unteren Teil deutlich größer als im oberen Teil. Die Erfinder nutzen die Angewohnheit des… Weiterlesen

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