Laut einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt, der sich auf die CDC (US-Centers for Disease Control and Prevention) bezieht, wird der Virus der Schweineinfluenza A/H1N1 aller Erfahrung nach wie andere Grippeviren auch als Tröpfcheninfektion übertragen. Die A/H1N1 Viren sollen nach dem Aushusten oder durch Niesen nur eine Entfernung von weniger als einem Meter überwinden können. Die Viren können jedoch auch Oberflächen wie Türklinken, Einkaufswagen usw. kontaminieren. Der Kontakt mit den Oberflächen würde daher eine weitere Übetragungsmöglichkeit bieten. Das Infektionsrisiko wird als hoch eingeschätzt, da es das H1N1 Virus in dieser Form vorher nicht gab und deshalb kein entsprechender Abwehrschutz aus früheren Grippeerkrankungen aufgebaut werden konnte. Nach Einschätzung des Deutschen Ärzteblatt sind alle Atemwegssekrete und Körperflüssigkeiten als potenziell ansteckend zu betrachten.… Weiterlesen
Wie wir am 27. April berichteten, teilte der schottische Gesundheitsminister mit, dass sich der Schweinegrippe Verdacht bei zwei aus Mexiko zurückgekehrten Personen durch Tests bestätigt habe.
Gesundheits Sekretärin Nicola Sturgeon gab heute bekannt, dass es einen neuen Verdachtsfall bei einer Person gäbe, die mit infizierten in Kontakt stand.
Der Betroffene war bei einem ersten Test negativ getestet worden. Da die Beschwerden anhielten, wurde einer zweiter Test angeordnet. Dieser Test war dann doch positiv für Influenza A.
Nun werden weitere Proben in Colindale (London) untersucht. Wenn diese Tests positiv verlaufen, hat Schottland den ersten Fall einer A/H1N1 Grippe “Mensch zu Mensch Übertragung” im eigenen Land.
Die Alarmstufe 6 (Pandemie) rückt näher.
Quelle: stv
EU Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou sagte in einer Pressekonferenz in Luxemburg zur A/H1N1 Lage, dass Bevölkerung nicht in Panik verfallen soll, wir sind vorbereitet. Es werden alle Maßnahmen ergriffen das A/H1N1 Grippevirus einzudämmen. Die Produktion antigrippaler Mittel werden gesteigert. Die Bevölkerung werde regelmäßig informiert.
Die EU konnte sich nicht auf gemeinsame Reisewarnung einigen, teilte n-tv mit. Damit wurde ein Vorschlag Frankreichs für ein Reiseverbot nach Mexiko abgelehnt.
Verdachtsfälle auf den Kanalinseln Jersey und Guernsey.
Fünf Personen wurden in Jersey auf A/H1N1 Grippe getestet. Bei einer Person war der Test negativ, während die anderen vier Personen noch auf die Ergebnisse warten. Die Persone befinden sich zuhause in Quarantäne.
Zwei getestete Personen in Guernsey erwiesen sich als negativ.. Both have proved negative.
Quelle: channelonline.tv