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  • Erdrutsch in Sizilien – Risse in den Häusern
    Dienstag, 16 Februar, 2010 | 11:59

    Starke andauernde Regenfälle haben in Italien für Erdrutsche gesorgt. Heftig hat es den Ort San Fratello, ca. 119 km westlich von Messina in Sizilien, getroffen. In dem Ort leben ca. 5.000 Menschen, die hauptsächlich von der Landwirtschaft leben. Mehr als 1500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden vorsichtshalber evakuiert. Bereits im Oktober hatte ein [...]

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Artikel-Schlagworte: „Ausbruch“

Neue Influenza A/H1N1 – Wie gefährlich ist das Virus?

Neue Grippe – Wie gefährlich ist das Virus?
Stellungnahme des Präsidiums der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina / Nationale Akademie der Wissenschaften

Der Ausbruch in Mexiko
Die Influenza zeichnet sich durch periodische Ausbrüche aus, die durch die hohe genetische Wandelbarkeit ihrer Erreger bedingt sind. Insbesondere in ihrer pandemischen Form gehört die Influenza zu den Infektionskrankheiten, bei denen das Virus plötzlich, sozusagen aus dem Nichts heraus, auftaucht und deswegen als besonders unberechenbar angesehen werden muss. Dabei werden räumlich begrenzte Ereignisse, so genannte Epidemien und Infektionen, die praktisch die gesamte Welt umfassen, und die als Pandemien bezeichnet werden, unterschieden.

Mit dem Erscheinen eines neuen Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, das sich seit März dieses Jahres von Mexiko ausgehend in der menschlichen Bevölkerung ausbreitet, nimmt die Pandemiedrohung jetzt konkretere Gestalt an. Obwohl der Schwerpunkt des Ausbruchs bislang noch in Mexiko, den USA und Ländern der südlichen Halbkugel liegt, hat sich die Krankheit innerhalb ganz weniger Wochen nach Europa, Asien und Australien ausgebreitet. In der Mehrzahl der Fälle in Europa handelt es sich um Personen, die sich als Reisende in Nordamerika infiziert haben. Bei ihnen, sowie bei den von ihnen ausgehenden Kontaktinfektionen, war der Krankheitsverlauf in der Regel wie bei einer saisonalen Grippe relativ mild. Todesopfer wurden hauptsächlich aus Mexiko und den USA, neuerdings auch aus Großbritannien, gemeldet. Insgesamt ist die vorhandene, weltweite Ausbreitung sehr beunruhigend.

Woher stammt das Virus?
Die Influenza des Menschen hat einen zoonotischen Hintergrund. Influenza-A-Viren kommen bei Vögeln und Säugern in großer Mannigfaltigkeit vor, wobei man heute davon ausgeht, dass die Influenzaviren der Wasservögel das genetische Reservoir für alle anderen Erregervarianten bilden. Phylogenetische Studien haben gezeigt, dass es gelegentlich zum Genaustausch zwischen Viren verschiedener Wirtsspezies kommen kann. Eine besondere Rolle spielt dabei das Schwein, das einerseits Träger genuiner Schweineinfluenzaviren ist, darüber hinaus aber auch relativ leicht von menschlichen und von Vögeln stammenden (aviären) Viren infiziert werden kann. Es hat somit die Funktion eines “Mischgefäßes”, in dem menschliche Viren mit pandemischem Potential entstehen können. Die genetische Analyse des neuen H1N1-Virus hat gezeigt, dass es sich hierbei in der Tat um das Produkt eines derartigen Genaustauschs im Schwein handeln könnte. Einige Gene dieses Virus weisen auf menschliche und aviäre Vorläuferviren hin, der größere Teil scheint jedoch von zwei verschiedenen Diesen Beitrag weiterlesen »

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Kanada veröffentlichte neue Zahlen Influenza A (H1N1

Kanada veröffentlichte neue Zahlen: Eine Zahl von total 15 neuen offiziellen Fällen von  Influenza A/H1N1 wurden heute  in Kanada bestätigt. 5 zusätzliche Fälle in British Columbia, 4 in Alberta, 1 in Ontario, 1 in Quebec und 5 in Nova Scotia. Das bringt die Anzahl aller bestätigen Fälle in Kanada auf 34 mit 11 Fällen in British Columbia, 6 in Alberta, 8 in Ontario, 1 Fall in Quebec und 8 Fälle in Nova Scotia.

Derweil wurden in den USA circa 300 Schulen geschlossen.

An mexikanischen Flughäfen wurden nun Wärmescanner zur Erkennung von Personen mit Fieber installiert.

Quellen CNN, Washington Post, Marketwire

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Die WHO bezeichnet die Schweinegrippe ab sofort als Influenza A/H1N1

Die WHO gibt bekannt, dass sie die Schweinegrippe künftig offiziell als Influenza A/H1N1 bezeichnen wird. Die Zahl der an Influenza A/H1N1 Erkrankten stieg am Donnerstag weltweit deutlich an.

Quelle: who.int

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Übertragung auch durch kontaminierte Oberflächen?

Laut einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt, der sich auf die CDC (US-Centers for Disease Control and Prevention) bezieht, wird der Virus der Schweineinfluenza A/H1N1 aller Erfahrung nach wie andere Grippeviren auch als Tröpfcheninfektion übertragen. Die A/H1N1 Viren sollen nach dem Aushusten oder durch Niesen nur eine Entfernung von weniger als einem Meter überwinden können. Die Viren können jedoch auch Oberflächen wie Türklinken, Einkaufswagen usw.  kontaminieren. Der Kontakt mit den Oberflächen würde daher eine weitere Übetragungsmöglichkeit bieten. Das Infektionsrisiko wird als hoch eingeschätzt, da es das H1N1 Virus in dieser Form vorher nicht gab und deshalb kein entsprechender Abwehrschutz aus früheren Grippeerkrankungen aufgebaut werden konnte. Nach Einschätzung des Deutschen Ärzteblatt sind alle Atemwegssekrete und Körperflüssigkeiten als potenziell ansteckend zu betrachten. Über die genaue Inkubationszeit liegen noch keine genauen Erkenntnisse vor. Möglicherweise liegt diese bei 1-7 Tagen.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt

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US Vizepräsident V.P. Biden zur Schweinegrippe

Der US Vizepräsident V.P. Biden sagte zu Today Shows Matt Lauer: “Ich empfahl meiner Familie, sie sollen Flüge und die Untergrundbahn  wegen der Schweinegrippe vermeiden”.

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Vielleicht erste “Mensch zu Mensch” Übertragung in Schottland

Wie wir am 27. April berichteten, teilte der schottische Gesundheitsminister mit, dass sich der Schweinegrippe Verdacht bei zwei aus Mexiko zurückgekehrten Personen durch Tests bestätigt habe.

Gesundheits Sekretärin Nicola Sturgeon gab heute bekannt, dass es einen neuen Verdachtsfall bei einer Person gäbe, die mit infizierten in Kontakt stand.

Der Betroffene war bei einem ersten Test negativ getestet worden. Da die Beschwerden anhielten, wurde einer zweiter Test angeordnet. Dieser Test war dann doch  positiv für Influenza A.

Nun werden weitere Proben in Colindale (London) untersucht.  Wenn diese  Diesen Beitrag weiterlesen »

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Pressekonferenz der EU in Luxemburg zur A/H1N1 Lage

EU Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou sagte in einer Pressekonferenz in Luxemburg zur A/H1N1 Lage, dass Bevölkerung nicht in Panik verfallen soll, wir sind vorbereitet. Es werden alle Maßnahmen ergriffen das A/H1N1 Grippevirus einzudämmen. Die Produktion antigrippaler Mittel werden gesteigert. Die Bevölkerung werde regelmäßig informiert.

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