Influenza Virus-Infektionen können lebensbedrohlich sein und führen jährlich alleine in Deutschland zu mehreren Tausend tödlichen Krankheitsverläufen. Besonders betroffen sind vor allem Patienten mit einem geschwächtem Immunsystem. Neuartige Grippeviren wie beispielsweise das Influenza A/H1N1 Virus (Schweinegrippe), das sich 2009 innerhalb weniger Wochen weltweit ausbreitete, birgt zusätzliche Risiken.
Bislang stehen zur Vorsorge und Behandlung einer Grippeinfektion ausschließlich Impfstoffe und antivirale Medikamente zur Verfügung, die gegen das Virus selbst gerichtet sind. Aufgrund der hohen Wandlungsfähigkeit der Viren müssen Impfstoffe jedoch immer wieder an das aktuell zirkulierende Virus angepasst werden. Gängige Grippemedikamente versagen immer häufiger, weil Influenzaviren dagegen resistent geworden sind. Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin ist es nun gelungen, neue Angriffspunkte aufzuspüren, die weniger anfällig für Resistenzentwicklung sein könnten. (Nature, Online-Publikation…
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