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Antarktis

Geschichte des grönländischen Klimas anhand von antarktischen Eisbohrkernen von Forschern rekonstruiert

Eisbohrkern auf Dome Concordia Foto: S. Kipfstuhl, Alfred-Wegener-Institut

Eisbohrkern auf Dome Concordia Foto: S. Kipfstuhl, Alfred-Wegener-Institut

Eine Strecke von ca. 14.000 Kilometer trennt Grönland von der Antarktis. Trotzdem ist es einem internationalen Team von Wissenschaftlern gelungen, mithilfe von Klimadaten aus antarktischen Eisbohrkernen eine Kurve für Temperaturänderungen in Grönland zu rekonstruieren, die 800 000 Jahre weit in die Vergangenheit zurückreicht und damit völlig neue Einblicke in die Klimageschichte Grönlands und des Nordatlantiks ermöglicht. Die Ergebnisse sind unter dem Titel „800,000 Years of Abrupt Climate Variability“ im Wissenschaftsmagazin Science erschienen.

Bei ihren Untersuchungen und Berechnungen bauten die Experten auf das so genannte „Seesaw“ oder „Klimawippen“-Modell der Ozeanzirkulation. Es besagt, dass Warmphasen im Norden des Atlantischen Ozeans mit Kaltphasen im Süden einhergehen – und umgekehrt.

„Auf Grönland gab es während der… Weiterlesen

Anstieg des Meeresspiegels heutzutage schneller als je zuvor in den vergangenen 2000 Jahren

Der Meeresspiegel steigt seit Beginn der Industrialisierung schneller als je zuvor in den letzten 2.000 Jahren. Nach vielen Jahrhunderten mit stabilen oder nur langsam steigenden Werten geht die Kurve seit Ende des 19. Jahrhunderts steil nach oben. Das zeigt eine Untersuchung von Ablagerungen an der US-Atlantikküste – die erste durchgehende Rekonstruktion der Veränderungen des Meeresspiegels über einen solch großen Zeitraum.

Zumindest in den letzten tausend Jahren kann das Auf und Ab der globalen Durchschnittstemperatur das Verhalten des Meeresspiegels erklären, schreibt ein internationales Forscherteam in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. Die neuen Daten erhärten die physikalisch begründete Annahme, dass der Meeresspiegel umso rascher steigt, je wärmer das globale Klima wird.

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Premiere der Unterwasseroper AquAria_PALAOA in Berlin

Klänge aus dem Südpolarmeer inspirieren Künstler, eine Oper unter Wasser zu bringen

Am Sonntag, dem 1. Mai, feiert die Unterwasseroper AquAria_PALAOA in Berlin Premiere. Ein wissenschaftliches Observatorium des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat die Opernsängerin Claudia Herr zu diesem einzigartigen Projekt inspiriert.

Eine Oper unter Wasser: Wie geht das – unter Wasser singen? Wie klingt das unter Wasser? Im Stadtbad Neukölln, einem der schönsten Jugendstilbäder Deutschlands, befindet sich eine Bühne, die bis zum Parkett mit Wasser gefüllt ist und ab Sonntag zum Spielort für eine ungewöhnliche Kombination aus Kunst und Wissenschaft wird. Beginn der Premiere ist 22:00 Uhr, Einlass ab 20:00 Uhr.

Das Hydroakustik-Observatorium PALAOA an der deutschen Forschungsbasis Neumayer-Station III in der Antarktis zeichnet rund… Weiterlesen

Eisfische in der Antarktis bilden neue Arten

Eisfische in der Antarktis haben sich dank einem «Gefrierschutzprotein» den extremen Bedingungen angepasst und über 100 Arten gebildet. Diese Beobachtung machten Evolutionsbiologen der Universität Basel gemeinsam mit einem Kollegen aus Hamburg. Ihre Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazin «PloS One» veröffentlicht.

In den antarktischen Gewässern herrschen mit Wassertemperaturen um den Gefrierpunkt, monatelangen Dunkelperioden und dicken Eispanzern an der Wasseroberfläche Extrembedingungen, die auf eine äusserst lebensfeindliche Umwelt und damit geringe Artenvielfalt hindeuten. Dennoch haben sich in diesem speziellen Lebensraum mehr als 100 Arten von Eisfischen (Notothenioiden) entwickelt. Diese für die Meereswelt einzigartige Auffächerung einer Art («Radiation ») wurde durch spezielle Anpassungen der Fische an die antarktischen Gewässer ausgelöst.

Eine entscheidende Rolle spielte die evolutionäre Erfindung eines bestimmten Proteins, das… Weiterlesen

Tsunami nach Erdbeben: Flutwellen erreichen nun auch Hawaii

Nach den zuvor herausgegebenen Tsunamiwarnungen für Hawaii, haben die generierten Flutwellen die nachfolgenden Höhen laut dem PTWC erreicht:

U.a. Honolulu Oahu ca. 68 cm, Hilo Hawaii ca. 132 cm, Kahului Maui ca. 182 cm, Kawaihae Hawaii ca. 85 cm und Nawiliwili Kauai ca. 64 cm.

Der Tsunami folgte einem sehr starken Erdbeben vom 11.03.2011 um 05:46 UTC, dass sich vor der Ostküste von Honshu, Japan ereignet hatte. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 8,9 mit einer Bebentiefe von ca. 24,4 km.

Das Epizentrum befand sich ca. 130 km östlich von Sendai, Honshu, Japan, ca. 178 km von Yamagata, Honshu, Japan und ca. 178 km von  Fukushima, Honshu, Japan entfernt. Bis zur japanischen Hauptstadt Tokio  waren es ca. 373 km.

Eine… Weiterlesen

Sehr starkes Erdbeben mit Epizentrum vor Japan verursacht Tsunami

Ein sehr starkes Erdbeben hat sich am 11.03.2011 um 05:46 UTC vor der Ostküste von Honshu, Japan ereignet. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 8,9 und die Bebentiefe lag bei ca. 24,4 km.

Das Epizentrum befand sich ca. 130 km östlich von Sendai, Honshu, Japan, ca. 178 km von Yamagata, Honshu, Japan und ca. 178 km von  Fukushima, Honshu, Japan entfernt. Bis zur japanischen Hauptstadt Tokio  waren es ca. 373 km.

Eine 4 Meter hohe Tsunami Welle überrollt die Küstengebiete Japans. Die riesige Welle führt Schiffe, Autos, Gebäudeteile etc. mit sich und überflutet und zerstört einen Flughafen.

Nun wurde die Tsunami Warnung auf die nachfolgenden Länder bzw. Regionen vom PTWC ausgeweitet: Japan, Russland, Marcus Inseln, Indonesien, N. Marianas, Guam, Yap,… Weiterlesen

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