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Antarktis

Starkes Erdbeben bei den südlichen Shetlandinseln

Am 15.01.2012 ist ein starkes Erdbeben bei den südlichen Shetlandinseln aufgetreten. Das Erdbeben fand um 13:40 UTC (09:40 AM Ortszeit) statt. Die Bebentiefe lag bei ca. 10 km. Das Beben hatte eine Stärke von 6,5.

Das Epizentrum befand sich ca. 539 km westlich von Coronation Island, South Orkney Inseln, ca. 625 km nordöstlich der Palmer Station in der Antarktis, ca. 1019 km südlich von Stanley, Falkland Inseln und ca. 2919 km südlich von Buenos Aires, Argentinien entfernt.

Das PTWC gab eine Tsunami-Information heraus.

Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Quelle: USGS, iris.edu, PTWC

Flugrouten von Raubmöwen aufgeklärt – Wo antarktische Skuas überwintern

Südpolar-Skua mit Logger am rechten Bein. Foto: Matthias Kopp/FSU

Südpolar-Skua mit Logger am rechten Bein. Foto: Matthias Kopp/FSU

Bei der Auswahl des Winterquartiers zeigen sich antarktische Raubmöwen anpassungsfähig. Das zeigt eine Studie eines internationalen Forscherteams unter der Leitung des Polar-Ornithologen Dr. Hans-Ulrich Peter von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Demnach verbringt ein Großteil der Südpolar-Skuas, die zu den Raubmöwen gehören, den antarktischen Winter im Nordatlantik, während etwa ein Drittel der Tiere der gleichen Art, zehntausende Kilometer entfernt, im Nordpazifik überwintern.

Um die Flugrouten der Vögel zu bestimmen, hat Doktorand Matthias Kopp unter der Leitung von Dr. Peter seit 2006 Südpolar-Skuas in ihren Brutgebieten auf King George Island, rund 120 Kilometer vor dem antarktischen Festland, mit Datenloggern versehen, ihre Positionsdaten über mehrere Jahre aufgezeichnet und gemeinsam mit britischen Kollegen und einem Wissenschaftler… Weiterlesen

Nahezu simultane Eisschmelze in der Antarktis und Arktis

Das Ende der letzten Eiszeit und die Abläufe, die zum Schmelzen der Eisschilde im Norden und im Süden geführt haben, liefern grundlegende Informationen über die Veränderung unseres Klimas. Obwohl die maximale Ausdehnung der Eisschilde während der letzten Eiszeit in der Nordhemisphäre relativ gut bekannt ist, gibt es bisher wenig verlässliche Angaben zur Ausdehnung der Antarktischen Eisschilde.

Eine in der Fachzeitschrift “Science” am 1. Dezember erschienene Veröffentlichung liefert nun Hinweise darauf, dass beide Hemisphären nahezu zeitgleich ihre maximale Eisschild-Ausdehnung erreicht hatten und vor 19000 Jahren zu schmelzen begannen. „Der Rückzug der Antarktischen Eisschilde begann somit fast 5000 Jahre früher als bisher angenommen, wobei unsere Untersuchungen große regionale Unterschiede zeigen und belegen, wie wichtig Tiefwasserarchive sind“, sagt der Erstautor der Studie, Dr.… Weiterlesen

Geschichte des grönländischen Klimas anhand von antarktischen Eisbohrkernen von Forschern rekonstruiert

Eisbohrkern auf Dome Concordia Foto: S. Kipfstuhl, Alfred-Wegener-Institut

Eisbohrkern auf Dome Concordia Foto: S. Kipfstuhl, Alfred-Wegener-Institut

Eine Strecke von ca. 14.000 Kilometer trennt Grönland von der Antarktis. Trotzdem ist es einem internationalen Team von Wissenschaftlern gelungen, mithilfe von Klimadaten aus antarktischen Eisbohrkernen eine Kurve für Temperaturänderungen in Grönland zu rekonstruieren, die 800 000 Jahre weit in die Vergangenheit zurückreicht und damit völlig neue Einblicke in die Klimageschichte Grönlands und des Nordatlantiks ermöglicht. Die Ergebnisse sind unter dem Titel „800,000 Years of Abrupt Climate Variability“ im Wissenschaftsmagazin Science erschienen.

Bei ihren Untersuchungen und Berechnungen bauten die Experten auf das so genannte „Seesaw“ oder „Klimawippen“-Modell der Ozeanzirkulation. Es besagt, dass Warmphasen im Norden des Atlantischen Ozeans mit Kaltphasen im Süden einhergehen – und umgekehrt.

„Auf Grönland gab es während der… Weiterlesen

Anstieg des Meeresspiegels heutzutage schneller als je zuvor in den vergangenen 2000 Jahren

Der Meeresspiegel steigt seit Beginn der Industrialisierung schneller als je zuvor in den letzten 2.000 Jahren. Nach vielen Jahrhunderten mit stabilen oder nur langsam steigenden Werten geht die Kurve seit Ende des 19. Jahrhunderts steil nach oben. Das zeigt eine Untersuchung von Ablagerungen an der US-Atlantikküste – die erste durchgehende Rekonstruktion der Veränderungen des Meeresspiegels über einen solch großen Zeitraum.

Zumindest in den letzten tausend Jahren kann das Auf und Ab der globalen Durchschnittstemperatur das Verhalten des Meeresspiegels erklären, schreibt ein internationales Forscherteam in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences. Die neuen Daten erhärten die physikalisch begründete Annahme, dass der Meeresspiegel umso rascher steigt, je wärmer das globale Klima wird.

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Premiere der Unterwasseroper AquAria_PALAOA in Berlin

Klänge aus dem Südpolarmeer inspirieren Künstler, eine Oper unter Wasser zu bringen

Am Sonntag, dem 1. Mai, feiert die Unterwasseroper AquAria_PALAOA in Berlin Premiere. Ein wissenschaftliches Observatorium des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft hat die Opernsängerin Claudia Herr zu diesem einzigartigen Projekt inspiriert.

Eine Oper unter Wasser: Wie geht das – unter Wasser singen? Wie klingt das unter Wasser? Im Stadtbad Neukölln, einem der schönsten Jugendstilbäder Deutschlands, befindet sich eine Bühne, die bis zum Parkett mit Wasser gefüllt ist und ab Sonntag zum Spielort für eine ungewöhnliche Kombination aus Kunst und Wissenschaft wird. Beginn der Premiere ist 22:00 Uhr, Einlass ab 20:00 Uhr.

Das Hydroakustik-Observatorium PALAOA an der deutschen Forschungsbasis Neumayer-Station III in der Antarktis zeichnet rund… Weiterlesen

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