Bei früheren Pandemien und bei Studien innerhalb einer saisonalen Influenza wurde beobachtet, dass bei schwangeren Frauen die Influenza schwerer ausfallen kann. Eine erhöhte Anzahl von Influenza-assoziierten Todesfällen bei schwangeren Frauen wurde während der Pandemien von 1918-1919 und 1957-1958 festgestellt. Nach früheren Influenza-Pandemien wurde von einer Erhöhung der spontanen Fehlgeburten und Frühgeburten berichtet, vor allem bei Frauen mit Lungenentzündung.
Quelle: CDC
Landesweit sind in den USA nahezu 300 Schulen seit gestern geschlossen, um eine Ausbreitung des Influenza A(H1N1) Virus zu verhindern. Die meisten geschlossenen Schulen befinden sich im Bundesstaat Texas, so berichtet die Washington Post.
Quelle: washingtonpost.com
Kanada veröffentlichte neue Zahlen: Eine Zahl von total 15 neuen offiziellen Fällen von Influenza A/H1N1 wurden heute in Kanada bestätigt. 5 zusätzliche Fälle in British Columbia, 4 in Alberta, 1 in Ontario, 1 in Quebec und 5 in Nova Scotia. Das bringt die Anzahl aller bestätigen Fälle in Kanada auf 34 mit 11 Fällen in British Columbia, 6 in Alberta, 8 in Ontario, 1 Fall in Quebec und 8 Fälle in Nova Scotia.
Derweil wurden in den USA circa 300 Schulen geschlossen.
An mexikanischen Flughäfen wurden nun Wärmescanner zur Erkennung von Personen mit Fieber installiert.
Quellen CNN, Washington Post, Marketwire
Die WHO gibt bekannt, dass sie die Schweinegrippe künftig offiziell als Influenza A/H1N1 bezeichnen wird. Die Zahl der an Influenza A/H1N1 Erkrankten stieg am Donnerstag weltweit deutlich an.
Quelle: who.int
Laut einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt, der sich auf die CDC (US-Centers for Disease Control and Prevention) bezieht, wird der Virus der Schweineinfluenza A/H1N1 aller Erfahrung nach wie andere Grippeviren auch als Tröpfcheninfektion übertragen. Die A/H1N1 Viren sollen nach dem Aushusten oder durch Niesen nur eine Entfernung von weniger als einem Meter überwinden können. Die Viren können jedoch auch Oberflächen wie Türklinken, Einkaufswagen usw. kontaminieren. Der Kontakt mit den Oberflächen würde daher eine weitere Übetragungsmöglichkeit bieten. Das Infektionsrisiko wird als hoch eingeschätzt, da es das H1N1 Virus in dieser Form vorher nicht gab und deshalb kein entsprechender Abwehrschutz aus früheren Grippeerkrankungen aufgebaut werden konnte. Nach Einschätzung des Deutschen Ärzteblatt sind alle Atemwegssekrete und Körperflüssigkeiten als potenziell ansteckend zu betrachten.… Weiterlesen