Torfgebiete, vor allem in den tropischen Regionen der Erde, sind gigantische Kohlenstoffspeicher. Menschliche Einflüsse führen jedoch unter anderem zur Entwässerung dieser Moore, was in Kombination mit klimatisch bedingten Trockenperioden zu ausgedehnten Bränden führen kann. Dadurch aber werden ungeheure Mengen Kohlendioxid (CO2) frei, das als Treibhausgas zur Klimaerwärmung beiträgt.
Mittels lasergestützter Messungen konnte das Team um den LMU-Forscher Professor Florian Siegert jetzt das verbrannte Torfvolumen weitaus genauer bestimmen als dies bisher möglich war. Die neuen Hochrechnungen zeigen, dass im Jahr 2006 durch Torffeuer in Indonesien bis zu 900 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt wurden. Das ist mehr als die gesamten CO2-Emissionen Deutschlands im selben Jahr – und entspricht etwa 16 Prozent aller Emissionen durch Entwaldung weltweit. “Unsere Arbeit unterstreicht einmal mehr, welch… Weiterlesen
Es klafft eine Wissenslücke in der Klimaforschung: Seit Jahrzehnten fragen sich die Wissenschaftler, ob und wie stark menschengemachte Aerosole, also in der Atmosphäre schwebende Staubpartikel, die Wolkenbedeckung vergrößern und somit die Klimaerwärmung bremsen. Die Forschung kommt in dieser Frage kaum voran. Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen (Ein Aerosol ist ein Gemisch aus festen und/oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas) auf die Wolkenbildung neu zu erforschen Zwei Forscher vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI-M) und von der US-amerikanischen “National Oceanic and Atmospheric Administration” (NOAA) schreiben nun in der Fachzeitschrift Nature, dass das Wechselspiel zwischen Aerosolen, Wolken und Niederschlag stark von Einflüssen abhängt, die bislang zu wenig erforscht wurden. Sie fordern ein Forschungskonzept, um die Wissenslücke zu schließen. (Nature, 1.… Weiterlesen
Es klafft eine Wissenslücke in der Klimaforschung: Seit Jahrzehnten fragen sich die Wissenschaftler, ob und wie stark menschengemachte Aerosole, also in der Atmosphäre schwebende Staubpartikel, die Wolkenbedeckung vergrößern und somit die Klimaerwärmung bremsen. Die Forschung kommt in dieser Frage kaum voran. Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen (Ein Aerosol ist ein Gemisch aus festen und/oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas) auf die Wolkenbildung neu zu erforschen Zwei Forscher vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI-M) und von der US-amerikanischen “National Oceanic and Atmospheric Administration” (NOAA) schreiben nun in der Fachzeitschrift Nature, dass das Wechselspiel zwischen Aerosolen, Wolken und Niederschlag stark von Einflüssen abhängt, die bislang zu wenig erforscht wurden. Sie fordern ein Forschungskonzept, um die Wissenslücke zu schließen. (Nature, 1.… Weiterlesen
Forschungsflugzeug Polar 5 beendet Arktis-Expedition – Einzigartige Messflüge in der zentralen Arktis abgeschlossen
Bremerhaven, den 29. April 2009. Gestern ging in Oshawa (Kanada) die Arktis-Kampagne (PAM-ARCMIP – Pan-Arctic Measurements and Arctic Climate Model Intercomparison Project) mit dem deutschen Polarflugzeug Polar 5 zu Ende. Die vierwöchige Kampagne brachte aufgrund der großen Reichweite des Flugzeuges und der eingesetzten modernen Messtechnik einzigartige Messdaten über Meereisdicke, Spurengase, Aerosole und meteorologische Parameter. „Wir waren in größtenteils unerforschten Gebieten unterwegs. Unsere nördlichste Position lag bei 88° 40′ Nord. Solche Flugoperationen in der Arktis erfordern großes Können und viel Erfahrung“, berichtet Dr. Andreas Herber, Physiker und verantwortlich für die Forschungsflugzeuge am Alfred-Wegener-Institut. Während der meisten Zeit war das Wetter für die Messungen ideal. Lufttemperaturen von unter… Weiterlesen