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Adipositas

Weniger Kalorien zum Frühstück können zur Gewichtsreduzierung beitragen

Eine Reduzierung der täglichen Energieaufnahme kann man über eine Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten beim Frühstück erreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität München. Veränderungen sind bereits über wenige Lebensmittelgruppen möglich. Für die Untersuchung wurden Ernährungsprotokolle von 380 Fettleibigen (Adipösen) und 100 Normalgewichtigen mittleren Alters ausgewertet. Die Probanden machten Angaben zu allen Lebensmitteln und Getränken, die sie innerhalb von zehn Tagen verzehrt hatten. Wie viele Kalorien beim Frühstück aufgenommen werden, hängt in erster Linie von Nahrungsmitteln mit mittlerer (1,51-2,49 kcal/g) und hoher (mehr als 2,5 kcal/g) Energiedichte ab. Nur zehn von 32 ausgewerteten Lebensmittelgruppen hatten einen nachweislichen Einfluss auf eine erhöhte Kalorienaufnahme beim Frühstück. Dazu gehörten Brot und Streichfette, aber auch süße Aufstriche wie Marmelade oder Honig und herzhafte… Weiterlesen

Wie man das Immunsystem ankurbeln kann

Forscher der Universität Bonn haben einen grundlegenden Mechanismus entdeckt, der im gesunden Menschen lebenswichtige Immunfunktionen reguliert. In Hungersituationen, die für die Körperzellen Stress bedeuten, schüttet der Körper demnach vermehrt antimikrobielle Peptide aus, um sich zu schützen. Die Wissenschaftler publizieren ihre Erkenntnisse in der Fachzeitschrift “Nature” (DOI: 10.1038/nature08698).
T-Zellen, B-Zellen, Antikörper – das ist die bekannte schnelle Eingreiftruppe unseres Immunsystems, wenn Viren und Bakterien uns krank machen. Mit schweren molekularen Geschützen merzen sie die Eindringlinge effektiv aus. Dabei richten die Abwehrsysteme aber auch Kollateralschäden am eigenen Gewebe an, die erst einmal repariert werden müssen.

Damit das Immunsystem nun nicht ständig in höchster Alarmbereitschaft steht und so möglicherweise chronische Entzündungen verursacht, ist an der Grenze zwischen Körper und Außenwelt ein anderes Abwehrsystem… Weiterlesen

Nahrungsenergie in Körperwärme verwandeln

Der Fettstoffwechsel ist wichtig für den Körper. Forscher am Institut für Molekulare Biotechnologie und an der Medizinischen Universität Wien haben einen Stoffwechselweg aufgeklärt, der die Bildung von Fettzellen reguliert. Durch Eingriffe in den Signalweg kann bei Mäusen die Bildung von weißem Fett unterdrückt werden. Das Wissenschaftsmagazin Cell berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die folgenreichen Erkenntnisse. Können Fliegen dick werden? Die Antwort ist ja. Fliegen besitzen eine Art Fettgewebe und sind uns auch sonst recht ähnlich, teilen sie doch etwa 70 Prozent ihrer genetischen Ausstattung mit dem Menschen. Dies ist einer der Gründe, warum Molekularbiologen das Insekt mit Vorliebe als Modell für Genstudien heranziehen.

Am Wiener Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der österreichischen Akademie der Wissenschaften gibt es zu diesem… Weiterlesen

Fehlendes Gen macht Mäuse adipös

Forscher haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der die Energiebilanz aus der Balance bringt

Die Fettregulation im Körper ist sehr komplex: Das Gehirn spielt eine wichtige Rolle dabei und passt die Nahrungsaufnahme an den tatsächlichen Energieverbrauch an. Neu ist, dass auch Nerven, die außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks liegen, an diesem fein abgestimmten Prozess beteiligt sind. Das haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim sowie der Universitäten Halle, Leipzig und Berlin nun herausgefunden. Den Hinweis lieferten gentechnisch veränderte Mäuse, bei denen das Gen Nscl-2 ausgeschaltet worden war. Dieses ist normalerweise nur in Nervenzellen aktiv. Mäuse, denen Nscl-2 fehlte, entwickelten eine massive Fettleibigkeit (Adipositas), blieben jedoch von “Folgeschäden” wie der Zuckerkrankheit (Diabetes) weitgehend verschont. Die Forscher hoffen… Weiterlesen

Fettleibigkeit erhöht offenbar das Risiko für einen schweren Influenza A(H1N1) Verlauf

Frau Dr. Anne Schuchat von der CDC berichtete auf einen Telebriefung, dass sie überrascht sei über die Häufigkeit von Fettleibigkeit bei den besonders schweren Influenza A(H1N1) Fällen. Fettleibigkeit wäre somit ebenso ein Risikofaktor für ernsthafte Komplikationen der Grippe wie bei Diabetes, Herzerkrankungen, Lungenerkrankungen und bei einer bestehenden Schwangerschaft.

Zudem haben Studien gezeigt, dass schwangere Frauen auch ein erhöhtes Risiko für schwere Influenza-Verläufe haben. Vor allem in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft, wenn der Fötus und die Gebärmutter den Druck auf den unteren Teile der Lunge erhöhen. Dies macht es schwieriger, tief zu atmen und zu husten. Zudem kann es auch zu Änderungen des Blutflusses in der Brust kommen. Ähnlich wie bei stark übergewichtigen Menschen, wird von einigen Experten spekuliert.

Quelle: CDC

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