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Rückgang von Meereis in der Arktis ist kein Zufall

Arktisches Meereis Foto: Dirk Notz, MPI für Meteorologie

Arktisches Meereis Foto: Dirk Notz, MPI für Meteorologie

Das unerwartet schnelle Schmelzen von Meereis in der Arktis wird häufig als Beleg für den menschengemachten Klimawandel angeführt. In einer jetzt erschienenen Studie haben Wissenschaftler des MPI für Meteorologie untersucht, ob diese Interpretation wissenschaftlich haltbar ist. Dabei zeigte sich, dass der beobachtete Rückgang von Meereis in der Arktis nicht durch natürliche Schwankungen erklärt werden kann. Bei der Suche nach einem äußeren Antrieb für den Meereisrückgang in der Arktis fanden die Forscher einen klaren Zusammenhang mit dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen. Für das Meereis in der Antarktis konnten sie allerdings keinen solchen Zusammenhang feststellen – aus gutem Grund.

Normalerweise verwenden Forscher komplexe Klimamodelle, um die Ursache für eine beobachtete Veränderung im Klimasystem zu identifizieren.… Weiterlesen

Nachhaltigen Kunststoff mit CO2 aus Abgasen

Forscher bei Siemens haben mit Partnern in einem Forschungsprojekt eine neue Kunststoffrezeptur entwickelt, die überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen und CO2 besteht. Sie ist eine Alternative für den Standardkunststoff Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) auf Polystyrol-Basis. Der neue Kunststoff hat eine deutlich bessere Ökobilanz als ABS – bei vergleichbaren physikalischen Eigenschaften. Um die praktische Verwendbarkeit zu zeigen, stellten die Wissenschaftler eine Staubsaugerabdeckung her. Das vom Bundesforschungs-ministerium geförderte Projekt „CO2 als Polymerbaustein” wurde kürzlich nach drei Jahren beendet.

Bisher werden Kunststoffe überwiegend aus fossilen Rohstoffen wie Erdgas oder Erdöl hergestellt. Für die Zukunft sagen Experten aber einen kontinuierlichen Zuwachs für Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe vorher, um Ökobilanzen zu verbessern und Ressourcen zu schonen. Zahlreiche dieser Biokunststoffe sind schon auf dem Markt, etwa für Lebensmittelverpackungen.… Weiterlesen

Forschung: Neue Verpackungsmaterialien auf Molkebasis

Fertigprodukte erfreuen sich in der Bevölkerung einer stetig wachsenden Beliebtheit. Geschützt werden diese Lebensmittel meist durch Folien, die auf fossilen Rohstoffen basieren. Forscher des Fraunhofer-Gesellschaft  zur Förderung der angewandten Forschung e.V haben jetzt nicht nur ein Biomaterial aus Molkeprotein entwickelt, sondern auch ein wirtschaftliches Verfahren, mit dem sich Multifunktionsfolien industriell herstellen lassen.

Mit neuen Verpackungsmaterialien auf Molkebasis können fossile Ressourcen eingespart werden. Mit dem Vormarsch abgepackter Lebensmittel steigt auch der Bedarf an der passenden Verpackung. Bei frischen Lebensmitteln kommen dafür häufig transparente Mehrschichtfolien zum Einsatz. Diese Folien schützen den Inhalt vor Feuchtigkeit, Sauerstoff und weiteren Umwelteinflüssen. Die dabei verwendeten Stoffe basieren überwiegend auf fossilen Brennstoffen. Ihre Herstellung ist nicht nur teuer, sondern verbraucht auch immer knapper werdende Ressourcen. Eine nachhaltige Alternative dazu haben… Weiterlesen

Typisches Aprilwetter – Deutschlandwetter im April 2012

Der zweite Frühlingsmonat präsentierte sich zunächst über Wochen recht kühl und wechselhaft, kurzzeitig sogar winterlich. In den letzten Apriltagen sorgte dann ein intensiver Warmluftvorstoß aus dem Mittelmeerraum für eine insgesamt mehr oder weniger ausgeglichene Gesamtbilanz. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.

Nach langer kühler Periode zuletzt doch noch leicht über dem Soll  
Deutschlandweit war der April 2012 mit einer Durchschnittstemperatur von 8,1 Grad Celsius (°C) gegenüber der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 um 0,7 Grad wärmer. Dabei war es im Osten Deutschlands deutlich milder als im übrigen Bereich. Vergleicht man mit der Periode 1981 bis 2010 war der April 2012 allerdings um 0,2 Grad kühler. Anfangs dominierte typisches Aprilwetter,… Weiterlesen

Bienenseuche in den Hamburger Bezirken Wandsbek und Hamburg-Nord

In Bienenständen in den Bezirken Wandsbek und Hamburg-Nord ist die ansteckende Bienenseuche „Amerikanische Faulbrut“ festgestellt worden. Die Krankheitserreger befallen die Larven (Bienenbrut) der Honigbiene. Die Bienenbrut stirbt ab. Die Bienenkrankheit ist für den Menschen ungefährlich und der Verzehr von Honig auch befallener Bienen unschädlich.

Um eine weitere Ausdehnung zu verhindern, wurde um die befallenen Bienenstände herum ein Sperrbezirk im Radius bis zu drei Kilometern festgelegt.

Quelle: hamburg.de

Schleuse Neckargemünd: Geglückte Rettungsaktion für einen Biber

Der Biber in der Schleusenkammer Quelle: WSA Heidelberg

Der Biber in der Schleusenkammer Quelle: WSA Heidelberg

 Wie das WSA Heidelberg berichtet, staunte Wasserbaumeister Karl-Dieter Fischer nicht schlecht, als er an die Schleuse Neckargemünd gerufen wurde:

Ein Biber lief in der leeren Schleusenkammer umher.

„Das Tier ist heute Morgen an der Schleuse aufgetaucht und hatte sich verlaufen. Als die Wasserbauer des Wasser- und Schifffahrtsamtes Heidelberg Hilfestellung leisten wollten, dass es wieder in den Neckar gelangt, ist der Biber vor Schreck in die Schleusenkammer gesprungen. Den rund 6 m hohen Sprung hatte der Bieber gut überstanden, da er im ca. 1 m tiefen Wasser im Bereich der Schleusentore gelandet war. Allerdings saß er dann in der leeren Schleusenkammer fest“ berichtet Fischer. „Wir haben sofort alle Baumaßnahmen eingestellt, um den Biber… Weiterlesen

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