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Ernährung

Kaufbarrieren beim Einkauf von Bioprodukten – Bio nicht nur eine Frage des Preises

Als Bio-Lebensmittel werden in der Regel Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft bezeichnet. Der Begriff ist in der EU gesetzlich definiert. Bio Produkte müssen aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, sie dürfen nicht gentechnisch verändert sein und sie müssen ohne den Einsatz konventioneller Pestizide, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut werden. Tierische Bio- Produkte stammen von Tieren, die artgerecht gemäß der EG-Ökoverordnung gehalten wurden und in der Regel nicht mit Antibiotika und / oder Wachstumshormonen behandelt wurden. Die Produkte dürfen nicht ionisierend bestrahlt werden und enthalten in der Regel weniger Lebensmittelzusatzstoffe als herkömmliche Lebensmittel. Erhältlich sind Bio-Lebensmittel in Reformhäusern , Bioläden, und mittlerweile auch  im Lebensmittel-Einzelhandel und in Supermärkten, meist in speziellen Abteilungen.

Der Konsum von Bioprodukten ist nicht nur eine Frage des Preises.  Eine Studie hat… Weiterlesen

Apfelsinen und Mandarinen – Herkunft und Unterscheidung

Apfelsinen und Mandarinen sind reich an Vitamin C und erfreuen sich besonders in der kalten Jahreszeit großer Beliebtheit. Die Sonnenfrüchte gibt es das ganze Jahr zu kaufen, jedoch kommen sie in den Wintermonaten verstärkt in den Handel. Die ursprüngliche Heimat der Apfelsinen, die auch Orangen genannt werden, und der Mandarinen ist das Gebiet zwischen Nordostindien und Südwestchina. Das prägte im Übrigen auch den Namen Apfelsine: Apfel aus China.

Die seit über 4000 Jahren bekannte Frucht ist wahrscheinlich eine natürlich entstandene Hybride (Kreuzung) aus Pampelmuse und Mandarine. Ebenso haben sich die kernlosen Clementinen und Satsumas als Hybriden zwischen Apfelsinen und Mandarinen entwickelt. Apfelsinen und Mandarinen zählen zu den Zitrusfrüchten und stellen besondere Art der Beere, ein sogenanntes Hesperidium dar, eine fleischige… Weiterlesen

Kirschessigfliege – Neuer Obstschädling in der Schweiz entdeckt

Im Schweizer Tessin ist im Sommer 2011 erstmals die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) entdeckt worden. Das Insekt befällt eine große Zahl von Wirtspflanzen, darunter Erd-, Him-, Brom- und Heidelbeeren, Kirsche, Pfirsich und Aprikose. Die Schweizer Forschungsanstalt Agroscope Changings-Wädenswil empfiehlt allen Obstanbaubetrieben und Hausgartenbesitzern dringend die Überwachung von Kulturen und Obstanlagen mit Hilfe von Lockfallen.

Der Flug der Kirschessigfliege beginnt im April und dauert bis in den November hinein. Bis zu zehn Generationen werden in dieser Zeit aktiv. Die weiblichen Kirschessigfliegen legen ihre Eier in die Frucht und verletzen die Fruchtoberfläche. Die Larven besiedeln das Fruchtfleisch. Ein Weibchen legt durchschnittlich 400 Eier. Derzeit gibt es noch keine Erkenntnisse darüber, ob die Kirschessigfliege in der Schweiz überwintern kann; die klimatischen Verhältnisse werden jedoch… Weiterlesen

Warnung vor italienischen Bio-Oliven mit Mandeln

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) warnt vor dem Verzehr von Oliven der Marke „Bio Gaudiano“ aus Italien. In Finnland sind zwei Personen nach dem Verzehr der Oliven an Botulismus erkrankt. Betroffen sind gefüllte Bio-Oliven mit Mandeln des Herstellers „Società Cooperativa Agricola G.M.G. a. r. l. dei F.lli Gaudiano“ im 314 Milliliter Glas.

Derzeit gibt es erste Hinweise, dass die betroffenen Produkte auch nach Deutschland geliefert wurden. Der Vertriebsweg ist aber noch nicht geklärt. Die Untersuchungen der italienischen und finnischen Behörden laufen. In Finnland wurde bereits vor dem Verzehr der Oliven gewarnt. Das BVL rät allen Verbrauchern, die gefüllte Bio-Oliven mit Mandeln der Marke „Bio Gaudiano“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 09/2012 gekauft haben, diese nicht zu verzehren, sondern… Weiterlesen

Weniger Kalorien zum Frühstück können zur Gewichtsreduzierung beitragen

Eine Reduzierung der täglichen Energieaufnahme kann man über eine Umstellung seiner Ernährungsgewohnheiten beim Frühstück erreichen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität München. Veränderungen sind bereits über wenige Lebensmittelgruppen möglich. Für die Untersuchung wurden Ernährungsprotokolle von 380 Fettleibigen (Adipösen) und 100 Normalgewichtigen mittleren Alters ausgewertet. Die Probanden machten Angaben zu allen Lebensmitteln und Getränken, die sie innerhalb von zehn Tagen verzehrt hatten. Wie viele Kalorien beim Frühstück aufgenommen werden, hängt in erster Linie von Nahrungsmitteln mit mittlerer (1,51-2,49 kcal/g) und hoher (mehr als 2,5 kcal/g) Energiedichte ab. Nur zehn von 32 ausgewerteten Lebensmittelgruppen hatten einen nachweislichen Einfluss auf eine erhöhte Kalorienaufnahme beim Frühstück. Dazu gehörten Brot und Streichfette, aber auch süße Aufstriche wie Marmelade oder Honig und herzhafte… Weiterlesen

Stoffwechsel: Wenn Fett in Zucker umgewandelt wird

Es ist bekannt, dass zuviel Süßigkeiten im Körper in Fett umgewandelt werden. Ist aber, z. B. in einer Zeit des Fastens oder längerer sportlicher Betätigung, auch der entgegengesetzte Weg möglich? Kann Fett in Zucker verwandelt werden? Das ist seit etwa 100 Jahren eine viel diskutierte Frage in der Biochemie. Die Antwort hat eine große medizinische, ernährungswissenschaftliche und sportphysiologische Bedeutung, da das Gehirn und die roten Blutzellen Traubenzucker als Nahrung benötigen. Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind bei der Beantwortung dieser Frage nun einen großen Schritt vorangekommen. Sie haben in einer Computersimulation nachgewiesen, dass aus Fett unter bestimmten Umständen auch Zucker werden kann, wie sie in einem heute (22.07.) erschienenen Artikel in der renommierten Fachzeitschrift PLoS Computational Biology belegen.

Fettsäuren in Traubenzucker… Weiterlesen

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