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Atomkraft

Starkes Erdbeben mit Epizentrum vor der Küste von Honshu, Japan in der Nähe von Fukushima

Ein Erdbeben ist am 11.08.2011 um 18:22 UTC (12.08.2011 03:22 AM Ortszeit) vor der japanischen Insel Honshu in der Nähe von Fukushima aufgetreten. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,9 und lag bei einer Bebentiefe von ca. 38 km.

Das Epizentrum des Bebens lag ca. 18 km von Iwaki, Honshu (Japan), ca. 76 km von Koriyama, Honshu (Japan) und ca. 88 km von Mito, Honshu (Japan) entfernt. Bis zur japanischen Hauptstadt Tokio waren es ca. 188 km.

Es liegen zur Zeit keine Berichte über Verletzte oder Schäden vor.

Quelle: USGS, iris.edu

Weitere Evakuierungen um Atomkraftwerk geplant: Fukushima – die Katastrophe wirkt nach

Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldet, will die Regierung in Japan erneut sogenannte Hot Spots benennen, in denen den Bewohnern empfohlen wird, ihre Häuser freiwillig zu verlassen. Diesmal handele es sich um vier Gebiete in der Stadt Minamisoma, in denen die Strahlung höher sei als in den Gegenden um sie herum. Eine solche Maßnahme hatte Tokio erstmals vor einem Monat durchgeführt. Zuvor wurden immer ganze Regionen von der Evakuierung betroffen, nun sind es lediglich 60 Hausbesitzer.

Quelle: RP-Online

Entdeckung eines riesigen Uranvorkommens in Indien

Hyderabadt (Indien), 19.07.2011 – Nach vierjährigen Untersuchungen im Bundesstaat Andhra Pradesh in Indien hat man das vielleicht größte Uranvorkommen der Welt entdeckt. In der Region Tummalapalle gehen Wissenschaftler davon aus, dass mindestens 49.000 Tonnen Uranerz in der Erde lagern. Vermutet werden sogar 150.000 Tonnen, so der indische Atomenergieminister Srikumar Banerjee.

Neben der entdeckten Fundstätte sind in Indien weitere Gebiete bekannt, dort liegen weitere 175.000 Tonnen des Erzes im Boden. Auch diese gewaltigen Mengen reichen nicht aus, um den Energiebedarf des Landes zu decken. In Indien werden derzeit 20 Atomkraftwerke betrieben. Die Regierung plant den Ausbau und will die Menge des Atomstroms vervierfachen. Die aufstrebende Wirtschaft in Indien hat einen steigenden Hunger nach Energie. Deshalb wird Indien weiter Uranerz importieren müssen.… Weiterlesen

Technische Probleme im AKW Ooi: Weiterer japanischer Reaktor soll vom Netz

Wegen eines technischen Problems soll in Japan ein weiterer Atomreaktor vom Netz genommen werden. Betroffen ist das Atomkraftwerk Ooi im Westen des Landes, wie der Energieversorger Kansai Electric Power am Samstag mitteilte.

Grund für die Abschaltung sei ein Druckverlust in einem Borsäurebehälter, der für Notfallsituationen bereitsteht. Bislang sei kein Austritt von Radioaktivität festgestellt worden, hieß es von dem Energiekonzern.

Quelle: RP-Online

Schottland: AKW wegen Quallenplage abgeschaltet

Die beiden Reaktoren eines Atomkraftwerkes an der schottischen Küste sind abgeschaltet worden, weil wegen einer Quallen-Invasion Schäden am Kühlsystem drohten. Die erhöhten Temperaturen in der Nordsee in den vergangenen Wochen könnten die Ursache der Quallenplage sein.

Die Reaktoren des Kraftwerks Torness seien am Dienstagnachmittag zeitweise abgeschaltet worden, teilte der Betreiber EDF Energy am Donnerstag mit. Jedoch sei “zu keinem Zeitpunkt” eine Gefahr für die Öffentlichkeit ausgegangen.

Quelle: RP-Online

US-Atomforschungszentrum: Los Alamos durch Buschbrand bedroht

Ein Buschbrand bedroht weiter das ÙS-Atomforschungszentrums Los Alamos in New Mexico. Der Schutz der Anlage sowie tausender Fässer mit radioaktivem Müll wurde deshalb verstärkt.

An einer Stelle kamen die Brände schon bis auf 15 Meter an das Gelände heran. Die Messung der Strahlenwerte in der Luft wurde verstärkt.

Quelle: RP-Online

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