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Birgit Hoffmann

Wo die Knochen verletzter Nervenzellen heilen

Zellen sind die Bausteine aller Lebewesen. Angepasst an ihre sehr unterschiedlichen Aufgaben, gibt es eine Vielzahl verschiedener Zelltypen und -formen. Diese reichen von nahezu runden Hefezellen bis hin zu tausendfach verzweigten Nervenzellen. Ermöglicht werden diese verschiedenen Zellformen durch das Zellskelett, das den Zellen Stabilität und Struktur verleiht. Das Zellskelett besteht aus kleinen Proteinröhrchen, den Mikrotubuli, die je nach Bedarf verlängert oder verkürzt werden können. So kann eine Zelle wachsen oder zum Beispiel einen Fortsatz bilden und wieder zurückziehen. Doch auch die Zellteilung wäre durch die stabilisierenden und richtungsweisenden Mikrotubuli nicht möglich.

Nach der bisherigen Lehrbuchmeinung entstehen Mikrotubuli am Zentrosom, einer Struktur in der Nähe des Zellkerns, die auch als “Mikrotubuli Organisierendes Zentrum” bezeichnet wird. Seine Rolle bei der Zellteilung und… Weiterlesen

Salomonen Inseln: Schweres Erdbeben in der Nähe der Subduktionszone

Am Samstag, den 09.01.2010 sind die Salomonen Inseln im Südpazifik wieder von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben hatte eine Stärke von 6,3 und trat um 04:51:34 PM Ortszeit auf. Die Bebentief wurde mit 35 km angegeben. Das Epizentrum lag ca. 260 km westlich von Honiara, Salomonen Inseln. Trotz mehrer Nachbeben wurde keine Tsunami-Warnung ausgegeben. Diese Region ist für Erdbeben bekannt. Dieses Beben lag unmittelbar an einer Subduktionszone. Berichte über Verletzte oder Schäden liegen bisher nicht vor.

Quelle: USGS

Schweinegrippe: Seit Jahresbeginn 77 Todesfälle nach H1N1 Infekt in Indien

Indien hat zum 08.01.2010 27.610 Influenza A/H1N1 Virus Infektionen bekanntgegeben, am 02.01.2010 waren es 26.133 Fälle. Die Zahl der Todesfälle hat sich Jahresbeginn bis zum 08.01. von 967 auf 1.044 Fälle erhöht. Somit sind seitdem 77 weitere Personen an der Influenza A/H1N1 Virus Infektion gestorben. Delhi ist mit 9.532 Infektionsfällen am Häufigsten betroffen. Die höchste Zahl der Todesfälle sind in dem Bundesstaat Maharashtra aufgetreten, bei 4.719 Infektionsfälle sind 284 Personen verstorben.

Quelle: PIB, Wikipedia

Gene mit Auswirkung auf Fettstoffwechsel gefunden

Wissenschaftler haben neue Varianten von Genen entdeckt, die für Störungen im Fettstoffwechsel verantwortlich gemacht werden. Einige dieser beim Menschen häufig auftretenden Genvarianten sind bereits als Risikofaktoren für Diabetes mellitus bekannt. Über die Entstehungsmechanismen des Diabetes diskutieren Mediziner seit vielen Jahrzehnten. Die neuen Forschungsergebnisse tragen zu einem besseren Verständnis des Krankheitsbildes und seiner Entstehung bei – sie könnten zu neuen Ansätzen in Frühdiagnose und Therapie beitragen. Die Ergebnisse sind in der aktuellen online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics publiziert.

Das Team um Prof. Dr. Karsten Suhre vom Institut für Bioinformatik und Systembiologie am Helmholtz Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), hat Varianten in neun verschiedenen Genen gefunden, die mitStörungen im Fettstoffwechsel in Verbindung gebracht werden konnten. Zusammen mit Dr. Christian… Weiterlesen

Nahrungsenergie in Körperwärme verwandeln

Der Fettstoffwechsel ist wichtig für den Körper. Forscher am Institut für Molekulare Biotechnologie und an der Medizinischen Universität Wien haben einen Stoffwechselweg aufgeklärt, der die Bildung von Fettzellen reguliert. Durch Eingriffe in den Signalweg kann bei Mäusen die Bildung von weißem Fett unterdrückt werden. Das Wissenschaftsmagazin Cell berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die folgenreichen Erkenntnisse. Können Fliegen dick werden? Die Antwort ist ja. Fliegen besitzen eine Art Fettgewebe und sind uns auch sonst recht ähnlich, teilen sie doch etwa 70 Prozent ihrer genetischen Ausstattung mit dem Menschen. Dies ist einer der Gründe, warum Molekularbiologen das Insekt mit Vorliebe als Modell für Genstudien heranziehen.

Am Wiener Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) der österreichischen Akademie der Wissenschaften gibt es zu diesem… Weiterlesen

Wie eine Gitarrenseite auf Nanoebene

Kobalt-Niobat ist ein magnetisches Material mit besonderen Eigenschaften. Es wird vor allem verwendet, um Quanteneigenschaften zu untersuchen. Seit Heisenberg seine “Unschärfe-Theorie” aufgestellt hat, ist nämlich bekannt, dass sich Teilchen auf atomarer Ebene nicht so verhalten wie wir es in der Makrowelt gewöhnt sind. In der Quantenwelt zeigen sie völlig neue Eigenschaften. Um diese zu untersuchen, ist Kobalt-Niobat geeignet. Die atomaren Bestandteile, aus denen der Kristall besteht, haben magnetische Eigenschaften und sind auf besondere Weise angeordnet. Die im Elektron vorhandenen Spins (Eigendrehimpuls) ordnen sich zu Ketten, die zusammen wie ein dünner Stabmagnet wirken. Jedoch ist die Kette nur eine Atomlage dick. Sie dient daher als besonders geeignetes Modell, um den Ferromagnetismus in Feststoffen zu untersuchen.

Forscher des HZB (Helmholtz-Zentrum Berlin für… Weiterlesen

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