Polarlichter über der Forschungsstation Concordia in der Antarktis

In der Antarktis über der Forschungsstation Concordia glüht eine Aurora Australis (Südlicht) in grünen Farben. Dem von der ESA unterstützten Wissenschaftler Alexander Kumar und seinem Kollegen Erick Bondoux gelang diese Aufnahme am 18. Juli 2012 in etwa 1 km Entfernung von der Station, die sich auf 75° südlicher Breite in der Antarktis befindet.
 

Credits: ESA/IPEV/ENEAA/A. Kumar & E. Bondoux

Credits: ESA/IPEV/ENEAA/A. Kumar & E. Bondoux

Auf der französisch-italienischen Station wird Forschung in den Bereichen Glaziologie, Humanbiologie und Erdatmosphäre betrieben. Die ESA nutzt die Station außerdem zur langfristigen Vorbereitung von Langzeitmissionen jenseits der Erde. Im Winter liegt Concordia in beinahe totaler Dunkelheit – bei einer Durchschnittstemperatur von -51° C und Tiefsttemperaturen von -85° C. Die Station ist ein idealer Ort, um den Einfluss von Isolation auf kleine, multikulturelle Gruppen in extremer und lebensfeindlicher Umgebung zu beobachten.  
 
Polarlichter treten regelmäßig über den Nord- und Südpolregionen unseres Planeten auf. In den bewohnten Gebieten der Erde sind sie eher selten zu sehen. In Zeiten größerer Sonnenaktivität, wie in diesem Jahr, kann das Phänomen jedoch auch in bewohnten Regionen beobachtet werden: Erst kürzlich, am 14. Juli 2012, konnten Polarlichter sogar in Duluth, Minnesota, USA, etwa auf der geografischen Höhe Münchens, beobachtet werden.                                                                
Quelle: ESA

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