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Willkommen auf Seismoblog, dem Online Magazin zum Thema Umwelt, Natur, Gesundheit und Ernährung. Seit Langem  interessieren wir uns für alles was mit Natur, Umwelt und Gesundheit zu tun hat und schreiben darüber. Wir beobachten wie sich die Welt im Laufe der Zeit verändert. Vielen ist wahrscheinlich nicht bewusst wie der Einzelne daran mitwirkt. Selbst Gewohnheiten, die wir als unerheblich ansehen,  können in der Summe eine globale Wirkung haben.

Eisbrecher im Einsatz: Eisaufbruch auf der Mosel geht gut voran

Der Eisbrecher „Josef Langen“ hat am ersten Tag des Eisaufbruches an der Mosel die geschlossene Eisdecke bis Winningen gebrochen. Oberhalb Winningen bis zur Staustufe Lehmen ist nur Treibeis vorhanden. Hier ist ein Brechen nicht erforderlich.

Der Eisbrecher „Wirbeley“ mit seinen Schuten schiebt kontinuierlich das gebrochene Eis über das mittlere Wehrfeld in Koblenz. Dadurch ist sichergestellt, dass es nicht zu einem Eisstau vor dem Wehr kommen kann. Die Erforderlichkeit dieser Arbeit merkt man sofort, wenn das Schieben des Eises mal kurz unterbleibt. Schon ist der Eisabfluss in den Rhein unterbrochen und es kommt zu einem für Abfluss und Anlagen gleichermaßen gefährlichen Eisstau direkt oberhalb des Wehres.
 

Die milden Temperaturen wirken sich günstig auf die laufenden Eisaufbrucharbeiten aus. Das Eis wird deutlich „weicher“ und lässt sich verhältnismäßig gut brechen und abführen. Momentan setzt der Eisbrecher „Josef Langen“ seine Arbeit in der Stauhaltung Lehmen fort. Läuft der Eisaufbruch auch weiterhin so gut, kann man davon ausgehen, dass am späten Nachmittag die Arbeiten in der Stauhaltung Müden fortgeführt werden können. Wenn keine Probleme auftreten, wird der EB „Josef Langen“ am Mittwoch die Stauhaltungen Fankel und St. Aldegund und am Donnerstag die Stauhaltungen Enkirch und Zeltingen brechen. Aufgrund der günstigen Wetterlage und um die Schifffahrt so früh wie möglich wieder freigeben zu können, erfolgt der Eisaufbruch ab sofort im 24-Stunden-Betrieb.
 
Weil der Wasserstand auf dem Rhein weiter fällt, wird heute Nachmittag begonnen, die tief abgeladenen Schiffe von der Moselmündung in das Oberwasser der Schleuse Koblenz zu schleusen. Dort werden ihnen im Bereich der Stauhaltungen Koblenz und Lehmen Liegeplätze zugewiesen. Dies bedeutet noch nicht die Freigabe der Schifffahrt, sondern dient der
Sicherheit der Fahrzeuge, da sonst die Gefahr der Grundberührung für sie besteht.

Der „Koordinierungsstab Eis“ des WSA Koblenz schätzt, dass in den nächsten Tagen die Bergfahrt wieder anlaufen wird. Mit der Freigabe der Talfahrt ist es noch etwas schwieriger. Hier muss der Fortschritt beim Eisaufbruch und der Eisabfuhr abgewartet werden.

Quelle: WSA Trier / WSA Koblenz

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