Angesichts der Waldbrände in Russland befürchten die Behörden nun auch, dass in Gebieten, die bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor knapp einem Vierteljahrhundert verstrahlt wurden, radioaktive Stoffe freigesetzt werden könnten. Das Katastrophenschutzministerium verstärkte deshalb seine Bemühungen, die Brände in der Region Brjansk unter Kontrolle zu bekommen. Es befürchtet, dass durch den Rauch radioaktive Partikel aufsteigen und dadurch weitere Gebiete verstrahlt werden könnten. Die Region Brjansk, die im Westen Russlands an die Ukraine und Weißrussland grenzt, wurde im April 1986 durch die radioaktive Wolke aus dem Atommeiler Tschernobyl erheblich verseucht.
Quelle: RP-Online
Die Menschheit oder genauer gesagt, die Politik, Energieversorger und deren Lobbyisten sollten sich endlich von der Atomenergie verabschieden und intensiv mit dem Bau umweltfreundlicher Energiegewinnungsanlagen beginnen. Die Verbraucher werden dafür auch höhere Preise akzeptieren.
Von Windkraft- oder Solaranlagen geht überhaupt keine Gefahr für die Umwelt aus. Seit dem Reaktorunfall in Tschernobyl sind inzwischen ca. 24 Jahre vergangen. Die Halbwertzeit für das besonders gefährliche radioaktive Element Cäsium 137 beträgt knapp über 30 Jahre. Dass heisst die Anfangsstrahlung nach dem GAU sind noch nicht einmal um die Hälfte zurückgegangen.