Werbung

Folge Seismoblog auf Twitter

Werbung

Werbung

Archiv

In Partnerschaft mit

Willkommen auf Seismoblog, dem Online Magazin zum Thema Umwelt, Natur, Gesundheit und Ernährung. Seit Langem  interessieren wir uns für alles was mit Natur, Umwelt und Gesundheit zu tun hat und schreiben darüber. Wir beobachten wie sich die Welt im Laufe der Zeit verändert. Vielen ist wahrscheinlich nicht bewusst wie der Einzelne daran mitwirkt. Selbst Gewohnheiten, die wir als unerheblich ansehen,  können in der Summe eine globale Wirkung haben.

Verständigung der Nervenzellen aufspürt

Über 100 Milliarden Nervenzellen hat das menschliche Gehirn. Die Nervenzellen sind in der Lage sich mit Tausenden ihrer Nachzellen zu verständigen. Verbunden sind Nervenzellen über sogenannte Synapsen. Nervenimpulse machen es möglich, dass  gehandelt, bewegt und gedacht wird. Forschern vom MPI für Biochemie in Martinsried ist es jetzt gelungen, detaillierte 3D-Aufnahmen von Synapsen einzufangen. “Mit Hilfe der Kryoelektronentomografie konnten wir Strukturen in der Synapse aufspüren und analysieren, die vorher völlig unbekannt waren”, sagt Rubén Fernández-Busnadiego, Wissenschaftler am MPI für Biochemie. Die Arbeit wurde jetzt als Coverstory im Journal of Cell Biology veröffentlicht.

Wenn Nervenzellen, auch bekannt als Neurone, miteinander kommunizieren, feuert die Senderzelle Transmittermoleküle auf die Empfängerzelle. Das Ergebnis ist ein elektrischer Impuls in der Empfängerzelle und somit die Übertragung von Informationen von einer Zelle auf die andere. In ihrer Arbeit konzentrierten sich die Max-Planck-Wissenschaftler der Forschungsabteilung Molekulare Strukturbiologie, geleitet von Wolfgang Baumeister, auf die kleinen Verpackungseinheiten, Vesikel genannt, in denen die Transmittermoleküle transportieren werden.

Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass feinste Filamente diese Vesikel miteinander verknüpfen. Außerdem verbinden sie die Vesikel mit der aktiven Zone der Synapse, der Stelle in der Zellhülle, wo die Transmittermoleküle freigesetzt werden. “Diese filamentartigen Strukturen sind wie Barrieren, die das freie Bewegen der Vesikel verhindern”, erläutert der spanische Physiker Rubén Fernández-Busnadiego. “Sie halten sie an ihrem Platz bis der auslösende elektrische Impuls ankommt und sorgen dann dafür, dass die Vesikel die Zellhülle erreichen.”

Quelle: Max-Planck-Institut für Biochemie

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

 

Werbung