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Willkommen auf Seismoblog, dem Online Magazin zum Thema Umwelt, Natur, Gesundheit und Ernährung. Seit Langem  interessieren wir uns für alles was mit Natur, Umwelt und Gesundheit zu tun hat und schreiben darüber. Wir beobachten wie sich die Welt im Laufe der Zeit verändert. Vielen ist wahrscheinlich nicht bewusst wie der Einzelne daran mitwirkt. Selbst Gewohnheiten, die wir als unerheblich ansehen,  können in der Summe eine globale Wirkung haben.

Zwei neue Schweinegrippe – Fälle in Aachen

In den vergangenen Tagen haben sich in der Stadt Aachen zwei weitere Fälle von Schweinegrippe, der Neuen Grippe (A/H1N1), bestätigt. Es handelt sich um eine 18-jährige junge Frau, die von einer Reise nach Mallorca zurückkam, sowie um ein 17 Jahre altes Mädchen, das mit einer Busreise nach Lloret de Mar unterwegs gewesen war. Beiden Patientinnen geht es gut; beide werden zu Hause versorgt.

Die Weltgesundheitsorganisation hat festgestellt, dass eine weitere Ausbreitung der Neuen Grippe weltweit nicht mehr einzudämmen ist. Auch in Deutschland werden täglich neue Erkrankungen gemeldet – allerdings stecken sich immer mehr Menschen im Inland (rund 60 Prozent) und nicht mehr bei Reisen ins Ausland an. Entsprechend hat das Robert-Koch-Institut jetzt gemeinsam mit den Bundesländern eine neue Strategie zum Umgang mit der Neuen Grippe empfohlen. Statt möglichst viele Menschen im Umfeld eines Grippepatienten zu isolieren, sollen in Zukunft nur noch enge Kontaktpersonen oder Menschen mit besonderen Erkrankungsrisiken (chronische Atemwegserkrankungen, chronisch Kranke, Schwangere, junge Säuglinge) mit vorübergehend eingeschränktem Aktionsradius leben müssen. Damit soll die Übertragung auf Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko sowie Ausbrüche der Schweinegrippe in Gemeinschaftseinrichtungen verhindert werden.

Bei grippeähnlichen Symptomen (Fieber über 38 Grad Celsius, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen) sollte nach Mitteilung des Gesundheitsamtes telefonisch Kontakt zum Hausarzt oder zum kassenärztlichen Notdienst aufgenommen werden, um eine Weiterverbreitung bereits im Wartezimmer zu vermeiden. Der Arzt wird dann über die Diagnostik und das weitere Verfahren entscheiden. Grundsätzlich sollte man auf engen Kontakt zu anderen Menschen verzichten, um diese vor der Krankheit zu schützen.

Quelle: Stadt Aachen

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